{"id":11231,"date":"2015-09-07T16:53:00","date_gmt":"2015-09-07T14:53:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/comment-garantir-au-mieux-le-futur-energetique-de-la-suisse-8246\/"},"modified":"2024-09-17T18:23:26","modified_gmt":"2024-09-17T16:23:26","slug":"wie-laesst-sich-die-zukunft-der-schweizer-energie-optimal-sicherstellen-8246","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/wie-laesst-sich-die-zukunft-der-schweizer-energie-optimal-sicherstellen-8246\/","title":{"rendered":"Wie l\u00e4sst sich die Zukunft der Schweizer Energie optimal sicherstellen?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Besteuerung der importierten fossilen Energien, vollst\u00e4ndige Markt\u00f6ffnung, \u00dcberzeugung der Kunden vom langfristigen Wert erneuerbarer Energien wie der Wasserkraft, Abschluss von Abkommen mit den Nachbarl\u00e4ndern, um eine Gef\u00e4hrdung der nachhaltigen schweizerischen Energien zu vermeiden: es gibt zahlreiche M\u00f6glichkeiten, um die europ\u00e4ische Energiegleichung der kommenden Jahrzehnte zu l\u00f6sen. Ein Patentrezept wurde bis jetzt noch nicht gefunden. Doch die Diskussionen machen Fortschritte, im Interesse der Zukunft des Energiesektors \u2013 und somit der Wirtschaft \u2013 der Schweiz. Dies ist das Ergebnis der politischen Diskussionsrunde, die an dem nationalen Thementag Smart Energy in Sitten organisiert wurde. <\/strong><\/p>\n<p>Ohne Strom geht gar nichts mehr. Die Staaten m\u00fcssen daher im Interesse der Versorgungssicherheit die Kontrolle behalten. Die Wettbewerbsf\u00e4higkeit der KMU steht auf dem Spiel, wie Nationalrat Yannick Buttet (CVP\/VS) hervorhebt. Die Nachbarl\u00e4nder betreiben eine aggressive Politik, und unsere Unternehmen sind in diesem Bereich oft benachteiligt. Man muss daher die Situation im Auge behalten. Eine Idee k\u00f6nnte die Besteuerung nicht erneuerbarer Energien sein, die aus dem Ausland kommen. Doch dies l\u00e4sst sich laut den Studien des Bundesamts f\u00fcr Energie nur schwer umsetzen.<\/p>\n<p><strong>Kein Wiederanstieg der Preise<\/strong><br \/>\nDie grossen L\u00e4nder wissen, dass man der Wirtschaft sehr preisg\u00fcnstige Energie zur Verf\u00fcgung stellen muss. So machen es die USA, indem sie mehr Bodensch\u00e4tze f\u00f6rdern. \u201eIch glaube nicht an einen Wiederanstieg der Energiepreise, denn keine Regierung wird mehr ihre Wirtschaft durch hohe Energiepreise abw\u00fcrgen wollen\u201c, so Jean-Albert Ferrez, Generaldirektor von Energie Sion R\u00e9gion.<\/p>\n<p>\u201eEs wird verlangt, dass man sich des Grundwerts der lokalen Energieerzeugung bewusst wird\u201c, betont seinerseits Paul Michellod, Generaldirektor von FMV. Die Strom-Ausschreibungen erfolgen bereits auf der Basis europ\u00e4ischer Preise. Der Markt ist daher de facto offen. Die Schweiz kann nicht mit denselben Waffen wie die europ\u00e4ischen Wettbewerber k\u00e4mpfen. Aus wirtschaftlicher Sicht kann sie ihre gesamte Stromerzeugung einstellen und stattdessen deutsche Energie importieren. Dies ist interessant \u2013 allerdings nur aus wirtschaftlicher Perspektive und zu den derzeitigen Marktpreisen.<\/p>\n<p><strong>Lieber in erneuerbare Energien investieren als Beznau weiter betreiben<\/strong><br \/>\nEnergie ist derzeit nicht teuer genug, so die Co-Pr\u00e4sidentin der Gr\u00fcnen, Ad\u00e8le Thorens. Nach der Stilllegung von ein oder zwei Kraftwerken in Deutschland w\u00fcrde es weniger Probleme mit niedrigen Preisen geben. Dasselbe gilt auch f\u00fcr die Schweiz. Um den Betrieb von Beznau weiterzuf\u00fchren, m\u00fcssen 700 Millionen Franken investiert werden. \u201eWarum investieren wir diesen Betrag nicht in die Entwicklung und Unterst\u00fctzung erneuerbarer Energien?\u201c fragt die Waadtl\u00e4nder Nationalr\u00e4tin.<\/p>\n<p>Das hohe Tempo, mit dem wir die Energiewende vorantreiben wollen, hat einen Preis. W\u00e4hrend dieser Zeit wird die Schweiz auf ihre Autonomie verzichten m\u00fcssen, so Yannick Buttet. Doch wer bezahlt den Preis der Energie? \u201eDies ist eine Frage der Verteilung zwischen Haushalten und Unternehmen, aber auch zwischen verschiedenen Generationen\u201c, stellt Jean-Albert Ferrez fest. Wir bezahlen f\u00fcr Energie, aber auch und vor allem f\u00fcr die Sicherheit, sie jederzeit zur Verf\u00fcgung zu haben. Dies d\u00fcrfen wir nicht vergessen.<\/p>\n<p><strong>Von CO<sub>2<\/sub> ist seit Fukushima kaum mehr die Rede <\/strong><br \/>\nImmerhin war bis Fukushima CO<sub>2<\/sub> der Feind Nr. 1, erinnert Paul Michellod. \u201eDerzeit spricht man kaum mehr dar\u00fcber. Somit befinden sich alle erneuerbaren Energien in Schwierigkeiten.\u201c Aufgrund der Subventionen gibt es zu viele Verzerrungen zwischen den Staaten. Wenn alle am gleichen Strick ziehen, ist es m\u00f6glich, das Ziel zu erreichen. Man muss z.\u00a0B. Deutschland von den Vorteilen der Schweizer Wasserkraft als Regelenergie \u00fcberzeugen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Besteuerung der importierten fossilen Energien, vollst\u00e4ndige Markt\u00f6ffnung, \u00dcberzeugung der Kunden vom langfristigen Wert erneuerbarer Energien wie der Wasserkraft, Abschluss von Abkommen mit den Nachbarl\u00e4ndern, um eine Gef\u00e4hrdung der nachhaltigen schweizerischen Energien zu vermeiden: es gibt zahlreiche M\u00f6glichkeiten, um die europ\u00e4ische Energiegleichung der kommenden Jahrzehnte zu l\u00f6sen. Ein Patentrezept wurde bis jetzt noch nicht gefunden. 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