{"id":12143,"date":"2016-09-14T13:18:00","date_gmt":"2016-09-14T11:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/les-quartiers-elements-centraux-de-la-transition-energetique-8544\/"},"modified":"2024-09-17T18:25:08","modified_gmt":"2024-09-17T16:25:08","slug":"die-stadtviertel-zentrale-bausteine-der-energiewende-8544","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/die-stadtviertel-zentrale-bausteine-der-energiewende-8544\/","title":{"rendered":"Die Stadtviertel, zentrale Bausteine der Energiewende?"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Energiewende und die Stromnetze m\u00fcssen auf die Geb\u00e4ude z\u00e4hlen k\u00f6nnen, die im Energiebereich alle Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnen: Speicherung, Verteilung oder Verbrauch. Dies gilt insbesondere, wenn sie sich auf lokaler Ebene vernetzt haben. \u201eDer Trend geht in jedem Fall in Richtung eines globalen dezentralen Systems\u201c, wie Professor Matthias Sulzer anl\u00e4sslich des 6. nationalen Thementags <a href=\"http:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smart Energy<\/a> in Sitten hervorhob.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDie Energie ist ziemlich dumm. Sie geht immer dorthin, wo die Spannung am niedrigsten ist. Es geht eher darum, Leute entsprechend zu schulen, damit sie die Energie auf effiziente Weise nutzen. Das versteht man unter Smart Energy\u201c, wie Matthias Sulzer, der auch CEO der Firma <a href=\"http:\/\/www.lauber-iwisa.ch\/meta\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lauber Iwisa<\/a> ist, einleitend erkl\u00e4rte.<\/p>\n<p>Die verschiedenen Arbeiten von Matthias Sulzer, vor allem in Rahmen des Kompetenzzentrums <a href=\"http:\/\/www.sccer-soe.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SCCER<\/a> Future Energy Efficient Buildings and Districts, konzentrieren sich auf die Geb\u00e4ude und ihren m\u00f6glichen Beitrag zur Energiewende. Der Geb\u00e4udebestand des Landes macht n\u00e4mlich 40 % des Energieverbrauchs aus. \u201eZiel der Forschungsarbeiten ist es, den Einsatz von erneuerbaren Energien zu erm\u00f6glichen und die Einfuhr von fossilen Energien auf ein Drittel zu reduzieren.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Jedes Geb\u00e4ude macht das, was es am besten kann<\/strong><br \/>\nDie Geb\u00e4ude m\u00fcssen alle Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnen: Erzeugung, Verteilung oder auch Speicherung von Energie. Doch ist es auch wirtschaftlich sinnvoll, jedes Geb\u00e4ude einzeln zu betrachten? Nach Ansicht von Matthias Sulzer ist es effizienter, die Geb\u00e4ude zu vernetzen. \u201eSo kann jedes Geb\u00e4ude das \u00fcbernehmen, was es am besten kann (Solarenergie erzeugen, Energie speichern &#8230;)\u201c. \u00a0<\/p>\n<p>Zu diesem Zweck muss eine Multi-Grid-Infrastruktur eingerichtet werden, die Flexibilit\u00e4t f\u00fcr alle Energiearten (Gas, W\u00e4rme &#8230;) bietet. Die Infrastruktur muss zudem offen f\u00fcr neue Technologien sein. \u201eWir ben\u00f6tigen Daten, um diese Multi-Grids optimal einzusetzen.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Tests und Simulationen<\/strong><br \/>\nIm Rahmen der im <a href=\"http:\/\/www.sccer-soe.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">SCCER<\/a> laufenden Forschungsarbeiten werden in einigen Stadtvierteln Tests mit viertelst\u00fcndlichen Daten durchgef\u00fchrt. Ziel ist es, herauszufinden, welches die n\u00fctzlichen Geb\u00e4ude und die notwendigen Technologien zur Verbesserung der Energieeffizienz sind. Die Verbrauchswerte werden ebenfalls ausgewertet und abgeglichen. Dies dient danach als Grundlage f\u00fcr die Entwicklung der Systeme. \u201eDiese Tests sind heute dank Big Data leichter durchzuf\u00fchren.\u201c\u00a0<\/p>\n<p>Anhand der gesammelten Daten werden dann konkrete Computersimulationen durchgef\u00fchrt. Auf diese Weise l\u00e4sst sich feststellen, welches die zuk\u00fcnftigen Folgen und die Auswirkungen auf die Infrastrukturen sind. \u201eLetztendlich kann man intelligent in eventuelle neue Infrastrukturen oder Technologien investieren.\u201c<\/p>\n<p>\n<strong>Foto<\/strong>\u00a0: photoval.ch\/Val\u00e9rie\u00a0Pinauda<br \/>\n\u200b<em>Der<\/em><em> Vortrag wurde am 8. September 2016 gehalten.<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Energiewende und die Stromnetze m\u00fcssen auf die Geb\u00e4ude z\u00e4hlen k\u00f6nnen, die im Energiebereich alle Aufgaben \u00fcbernehmen k\u00f6nnen: Speicherung, Verteilung oder Verbrauch. 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