{"id":12151,"date":"2016-09-14T13:22:00","date_gmt":"2016-09-14T11:22:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/pour-des-smart-grids-decentralises-et-federalistes-8545\/"},"modified":"2024-09-17T18:25:09","modified_gmt":"2024-09-17T16:25:09","slug":"fuer-dezentrale-und-foederalistische-smart-grids-8545","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/fuer-dezentrale-und-foederalistische-smart-grids-8545\/","title":{"rendered":"F\u00fcr dezentrale und f\u00f6deralistische Smart Grids"},"content":{"rendered":"<p><strong>Um die schwankende Verf\u00fcgbarkeit der neuen Energien auszugleichen, gibt es zwei L\u00f6sungen: Erweiterung der physischen Kapazit\u00e4t der Stromnetze oder Einrichtung intelligenter Netze. \u201eIch bevorzuge die zweite L\u00f6sung\u201c, stellte Prof. Anton Gunzinger von der <a href=\"https:\/\/www.ethz.ch\/de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ETH<\/a> Z\u00fcrich klar. Diese L\u00f6sung erfordert die Einrichtung von dezentralen Smart Grids nach einem f\u00f6deralistischen Modell, wodurch die Stabilit\u00e4t des Gesamtsystems erh\u00f6ht werden kann.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Die Idee von dezentralen Smart Grids wurde von Professor Gunzinger w\u00e4hrend des nationalen Thementags <a href=\"http:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smart Energy<\/a> in Sitten dargelegt. Ziel ist es, die Steuerung der Netze nach Region zu vergeben. Diese Aspekte wurden in mehreren Regionen der Schweiz getestet, u.a. im Berner Oberland und in Z\u00fcrich.<\/p>\n<p>Im Endeffekt l\u00e4sst sich feststellen, dass die sekundengenauen Messungen, um zu erfahren, was im Netz passiert, stichhaltig sind. Ausserdem m\u00fcssen die Smart Grids in f\u00f6deralistischer Weise aufgebaut werden. \u201eJedes lokale Teilnetz muss \u00fcber seine Massnahmen autonom entscheiden k\u00f6nnen, unter Ber\u00fccksichtigung des globalen (nationalen) Aspekts. Bestimmte Dinge werden auf globaler, andere auf lokaler Ebene verwaltet werden.\u201c\u00a0<\/p>\n<p><strong>Probleme vorhersehen<\/strong><br \/>\nUm den Erfolg dieser Initiative zu gew\u00e4hrleisten, muss ausserdem eine Datendrehscheibe eingerichtet werden. Alles, was auf der Ebene der Datentechnik m\u00f6glich ist, ist auch f\u00fcr die Energie m\u00f6glich. Der Erfolg dieses Modells h\u00e4ngt auch vom physischen Zustand des Netzes ab.\u00a0<\/p>\n<p>Ziel dieser Messungen der dezentralen Smart Grids ist es, St\u00f6rungen und Probleme vorherzusehen und zu erfahren, was im Netz passiert. \u201eIn der Region Z\u00fcrich sagt man oft, dass das Netz \u00fcber 400 Sensoren verf\u00fcgt \u2013 Verbraucher, die anrufen, um sich \u00fcber einen Stromausfall zu beschweren. In der digitalisierten Welt von heute gibt es hier Verbesserungsm\u00f6glichkeiten\u201c, stellt Prof. Gunzinger abschliessend fest.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Foto<\/strong>\u00a0: photoval.ch\/Val\u00e9rie\u00a0Pinauda<br \/>\n\u200b<em>Der<\/em><em> Vortrag wurde am 8. September 2016 gehalten.<\/em><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Um die schwankende Verf\u00fcgbarkeit der neuen Energien auszugleichen, gibt es zwei L\u00f6sungen: Erweiterung der physischen Kapazit\u00e4t der Stromnetze oder Einrichtung intelligenter Netze. \u201eIch bevorzuge die zweite L\u00f6sung\u201c, stellte Prof. Anton Gunzinger von der ETH Z\u00fcrich klar. 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