{"id":12175,"date":"2016-09-14T17:19:00","date_gmt":"2016-09-14T15:19:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/le-monde-politique-acteur-cle-de-la-transition-energetique-8548\/"},"modified":"2024-09-17T18:25:12","modified_gmt":"2024-09-17T16:25:12","slug":"die-politik-ein-zentraler-akteur-der-energiewende-8548","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/die-politik-ein-zentraler-akteur-der-energiewende-8548\/","title":{"rendered":"Die Politik \u2013 ein zentraler Akteur der Energiewende"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Politik h\u00e4lt derzeit einen grossen Teil der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Energiewende in der Hand. Der regulatorische Aspekt entscheidet n\u00e4mlich dar\u00fcber, was im Bereich der Stromnetze machbar ist und was nicht. Am Ende der Diskussionsrunde, die im Rahmen des 6. nationalen Thementags <a href=\"http:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Smart Energy<\/a> in Sitten organisiert wurde, gab es unterschiedliche Ansichten dar\u00fcber, welchen Druck die Akteure der Energie auf die Politik aus\u00fcben m\u00fcssen. <\/strong><\/p>\n<p>\u201eF\u00fcr meinen Teil bin ich froh, dass der politische Prozess in der Schweiz langsamer vorankommt als anderswo\u201c, betonte Prof. Matthias Sulzer, CEO von <a href=\"http:\/\/www.lauber-iwisa.ch\/meta\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lauber Iwisa<\/a>. \u201eDies erm\u00f6glicht es den Akteuren und Forschenden, sich optimal anzupassen. In San Francisco zum Beispiel ist es erschreckend: Alles geht schnell, alles ist m\u00f6glich, doch die Basisinfrastruktur fehlt, und das ist ein Problem.\u201c<\/p>\n<p>Die Politiker m\u00fcssen bei ihren Entscheidungen verschiedene Aspekte ber\u00fccksichtigen: den Preis (sehr wichtig f\u00fcr Akteure der Industrie, die nach Rentabilit\u00e4t streben) sowie den Umweltschutz (der immer mehr B\u00fcrgern wichtig ist). \u201eAber in technischer Hinsicht ist die Herausforderung gewaltig. Es geht darum, in kurzer Zeit intelligente Stromz\u00e4hler zu installieren.\u201c Doch die Politik steckt in einem Dilemma: es gibt kein Zur\u00fcck mehr, und zugleich ist es schwierig, ein h\u00f6heres Tempo einzulegen.<\/p>\n<p>Laut Professor Anton Gunzinger von der <a href=\"https:\/\/www.ethz.ch\/de.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ETH<\/a> Z\u00fcrich geht es bei der gr\u00fcnen Wirtschaft nicht darum, weniger CO<sub>2<\/sub>-Emissionen zu produzieren. \u201eEs ist einfach eine Frage des \u00dcberlebens.\u201c Der Preis der fossilen Energien wird in den n\u00e4chsten 30 Jahren steigen, sofern es zu keiner Aufwertung unserer W\u00e4hrungen kommt. \u201eWir m\u00fcssen auf politischer Ebene schnell reagieren.\u201c Gunzinger zieht eine Parallele zu den Lawinenverbauungen in den Alpenregionen. \u201eDie Arbeiten m\u00fcssen im Sommer durchgef\u00fchrt werden. Im Winter, wenn der Schnee gefallen ist, ist es zu sp\u00e4t. Doch der Winter kommt bestimmt &#8230;\u201c<\/p>\n<p>Gr\u00e9goire Leclercq, Mitgr\u00fcnder der Beobachtungstelle \u201e<a href=\"http:\/\/www.uberisation.org\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Observatoire de l\u2019Ub\u00e9risation<\/a>\u201c, schl\u00e4gt den Akteuren der Energie vor, beim Gespr\u00e4ch mit den Politikern \u00fcberzeugend und wohlwollend aufzutreten. \u201eDie meisten von ihnen bem\u00fchen sich, zu verstehen.\u201c<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Foto<\/strong> : photoval.ch\/Val\u00e9rie Pinauda<br \/>\n<em>Die Diskussionsrunde fand am 8. September 2016 statt.\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Politik h\u00e4lt derzeit einen grossen Teil der Schl\u00fcssel f\u00fcr die Energiewende in der Hand. Der regulatorische Aspekt entscheidet n\u00e4mlich dar\u00fcber, was im Bereich der Stromnetze machbar ist und was nicht. 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