{"id":40480,"date":"2024-10-15T13:30:00","date_gmt":"2024-10-15T11:30:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/?p=40480"},"modified":"2025-05-19T16:51:20","modified_gmt":"2025-05-19T14:51:20","slug":"dank-nischenprodukt-reitet-lugaia-auf-erfolgswelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/dank-nischenprodukt-reitet-lugaia-auf-erfolgswelle\/","title":{"rendered":"Dank Nischenprodukt reitet Lugaia auf Erfolgswelle"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Seit dem Startschuss im Jahr 2006 ist das Walliser Unternehmen Lugaia stetig gewachsen. Es hat sich inzwischen als gewichtige Gr\u00f6sse auf dem globalen Markt f\u00fcr Containment Solutions etabliert. Im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt Firmeninhaber Viktor Schnyder, was Lugaia ausmacht und wie das Unternehmen vom Standort im Wallis profitieren kann. <\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.lugaia.ch\/de\" data-type=\"link\" data-id=\"www.lugaia.ch\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Lugaia<\/a>, das Oberwalliser Unternehmen mit dem klangvollen Namen, blickt auf eine bald zwanzigj\u00e4hrige Geschichte zur\u00fcck. \u00abUnser Firmenname leitet sich aus den ersten Buchstaben der Vornamen meiner drei S\u00f6hne ab\u00bb, beantwortet Firmengr\u00fcnder Viktor Schnyder die Frage nach dem Ursprung des Namens. Er sei schon zur Gr\u00fcndungszeit sehr praktisch gewesen, weil die Wortkombination praktisch konkurrenzlos war, erg\u00e4nzt er lachend. So sind beispielsweise alle Internetadressen noch frei verf\u00fcgbar gewesen. Es sei auch nie die Idee gewesen, dass seine Kinder, die inzwischen alle ihre eigenen Berufswege eingeschlagen haben, in die Firma einsteigen sollen. Bis heute spiegelt die kreative Namensgebung aber auch den Charakter des Unternehmens wider, der seit Beginn an von einem famili\u00e4ren Umgangston und flachen Hierarchien gepr\u00e4gt wird.     <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Die Kernkompetenz des Unternehmens mit Sitz im Rarner Industrieareal Basper liegt im Angebot von sogenannten Containment Solutions. Viktor Schnyder erkl\u00e4rt, um was es sich dabei handelt: \u00abWir stellen ein absolutes Nischenprodukt her. Wenn Pharmaproduzenten hochpotente Stoffe wie Krebsmittel produzieren, bringt dieser Prozess eine gewisse Gef\u00e4hrdung f\u00fcr die Mitarbeitenden mit sich, weil sie damit in Ber\u00fchrung kommen. Wir bieten L\u00f6sungen, um Personen im pharmazeutischen Herstellungsprozess zu sch\u00fctzen. Das ist unser Hauptfokus.\u00bb Die Angebotspalette reicht von der Beratung vor Ort \u00fcbers Engineering und der Produktion von Gestellen bis hin zu Beuteln und Folien als Einwegprodukte.  <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Den Fokus international ausgerichtet<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>\u00abIm Endeffekt leben wir vom Verbrauchsmaterial\u00bb, pr\u00e4zisiert Schnyder. Man k\u00f6nne sich das wie eine Art Kaffeemaschinen- oder Druckermodell vorstellen: Das Engineering wird mehr oder weniger zum Selbstkostenpreis zur Verf\u00fcgung gestellt, w\u00e4hrend die Einnahmen mit dem Verbrauchsmaterial, das im Unternehmen selbst produziert wird, generiert werden. Die Nachfrage nach derartigen L\u00f6sungen hat in der Pharmaindustrie erst vor gut 20 Jahren Einzug gehalten und ist seither stetig gewachsen. \u00abWir konnten bei der Firmengr\u00fcndung davon profitieren, dass es noch keine guten L\u00f6sungen auf dem Markt gab\u00bb, blickt Schnyder zur\u00fcck. Inzwischen hat sich Lugaia als einer der wichtigsten Player auf dem weltweiten Markt etabliert.    <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>\u00abSchweizer Pr\u00e4zision und Spitzentechnologie\u00bb steht zuoberst auf der Unternehmenswebsite prominent geschrieben. Swissness sei sehr wichtig f\u00fcr Lugaia, antwortet Schnyder darauf angesprochen. \u00abIm Ausland, wo wir viele Kunden haben, wird die Schweiz mit Qualit\u00e4t in Verbindung gebracht. Deshalb zeigen wir bei Ausstellungen auch immer wieder das Matterhorn\u00bb, sagt er lachend. Das wirke extrem gut und spiegle bestens wider, was das Unternehmen anbiete.   <\/p>\n\n\n\n<p><br>\u00abUnser Fokus ist international ausgerichtet. Wir haben hier im Wallis mit Lonza zwar einen guten Kunden und Partner. Den Grossteil unseres Umsatzes erzielen wir aber anderswo, mehr als die H\u00e4lfte im Ausland.\u00bb Wichtige M\u00e4rkte sind der europ\u00e4ische Raum und Nordamerika, weshalb Lugaia sowohl in Deutschland als auch in den USA Niederlassungen aufgebaut hat. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Auf \u00fcber 40 Mitarbeitende gewachsen<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Vom Firmenstandort im Wallis konnte das Unternehmen von Beginn weg profitieren. \u00abGanz wichtig sind die Leute, die bei uns arbeiten. Sie stammen alle aus der Region. Unsere Mitarbeitenden sind sehr loyal und denken mit. Wir machen viel in Teamwork und haben praktisch keine Fluktuation. Das ist ein riesiger Vorteil\u00bb, so Schnyder. Es sei ihm wichtig, dass alle am selben Strick ziehen, weshalb auch immer wieder Teambuilding-Anl\u00e4sse durchgef\u00fchrt werden. Gerade im Fertigungsbereich habe man keine Probleme, neue Leute zu finden. Und das trotz des Wachstums in den letzten Jahren: Inzwischen z\u00e4hlt Lugaia \u00fcber 40 Mitarbeitende. Schon eher sp\u00fcrbar sei der Fachkr\u00e4ftemangel im Engineering-Bereich, wo man mittlerweile ebenfalls acht Personen besch\u00e4ftigt. \u00abIngenieure zu finden, ist nicht einfach\u00bb, sagt Schnyder dazu.     <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Als weiteren wichtigen Standortvorteil erw\u00e4hnt der Lugaia-CEO die Wirtschaftsf\u00f6rderung im Wallis. Er sitzt selbst als Wirtschaftsvertreter im Projektausschuss von The Ark, der kantonalen Stiftung f\u00fcr Innovation. \u00abVon der Gr\u00fcndung \u00fcber Projekte bis hin zu Patenten oder der Zusammenarbeit mit Investoren konnten wir vom Coaching durch <a href=\"\" data-type=\"\" data-id=\"\">CimArk <\/a>oder bei Investitionen auch durch das <a href=\"\">CCF <\/a>profitieren.\u00bb Die Wirtschaftsf\u00f6rderung k\u00f6nne sich im Vergleich zu anderen Regionen sehen lassen, ist er \u00fcberzeugt.  <br><br>\u00abDas ist ein grosser Vorteil, den wir hier im Wallis haben und auf den andere neidisch sein k\u00f6nnen. Als Standort f\u00fcr Jungunternehmen sind wir gut aufgestellt.\u00bb Aus seiner Sicht ist der Technologiestandort <a href=\"\">BioArk <\/a>in Visp ein Zugpferd f\u00fcr neue Firmen, w\u00e4hrend Lonza und der Tourismus die Region als Wirtschaftsmotoren antreiben. <\/p>\n\n\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Basis f\u00fcr weiteres Wachstum gelegt<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Mit der Entwicklung des Unternehmens in den letzten Jahren ist Viktor Schnyder zufrieden. \u00abIm Grossen und Ganzen entwickeln wir uns sehr, sehr gut.\u00bb Dass stets alles wie am Schn\u00fcrchen laufe, sei aber \u00fcbertrieben ausgedr\u00fcckt, erkl\u00e4rt er darauf angesprochen. Es habe in den letzten Jahren bei Lugaia vereinzelt auch herausforderndere Phasen gegeben, wie etwa w\u00e4hrend der Coronazeit. Das sei man sich im Unternehmen nach dem stetigen Wachstum seit der Gr\u00fcndung gar nicht gewohnt gewesen. Aktuell seien nun aber jeweils rund drei bis vier Projekte in der Pipeline \u2013 man gebe Vollgas und stelle wieder neue Leute ein. Schnyder schaut sehr optimistisch in die Zukunft. \u00abNach den Infrastrukturmassnahmen der letzten zehn Jahre mit Neubau in Raron und zwischenzeitlichen Ausbauten, inklusive Reinraum, haben wir im Moment Platz genug\u00bb, erkl\u00e4rt er. \u00abDie Basis f\u00fcr weiteres Wachstum ist gelegt.\u00bb      <\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit dem Startschuss im Jahr 2006 ist das Walliser Unternehmen Lugaia stetig gewachsen. Es hat sich inzwischen als gewichtige Gr\u00f6sse auf dem globalen Markt f\u00fcr Containment Solutions etabliert. 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