{"id":41901,"date":"2021-07-07T18:02:59","date_gmt":"2021-07-07T16:02:59","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/des-produits-plus-fonctionnels-et-meilleur-marche-grace-a-lia\/"},"modified":"2024-11-21T17:44:51","modified_gmt":"2024-11-21T16:44:51","slug":"des-produits-plus-fonctionnels-et-meilleur-marche-grace-a-lia","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/des-produits-plus-fonctionnels-et-meilleur-marche-grace-a-lia\/","title":{"rendered":"Produkte sind dank KI funktionaler und g\u00fcnstiger"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das industrielle KMU <a href=\"https:\/\/www.aisa.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Aisa<\/a> mit Sitz in Vouvry f\u00fchrte bereits 2015 k\u00fcnstliche Intelligenz auf seinen Maschinen ein, die verschiedene Arten von Kunststoffrohren produzieren. So bleiben die im Wallis hergestellten Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik. K\u00fcnstliche Intelligenz bietet dem Endkunden mehr Funktionalit\u00e4t bei gleichzeitig besserem Preis-\/Leistungsverh\u00e4ltnis.<\/strong><\/p>\n<p>\u00abWas die k\u00fcnstliche Intelligenz angeht, schalten wir seit einigen Jahren einen Gang h\u00f6her, und zwar mit Hilfe des Idiap-Instituts in Martinach und einem internen Team von zwei Personen\u00bb, erkl\u00e4rt Hugues-Vincent Roy, Direktor von Aisa.<\/p>\n<p>Konkrete L\u00f6sungen folgten. Die erste, die in weniger als einem Jahr umgesetzt wurde, erm\u00f6glicht es den Maschinen, sich automatisch anzupassen, wenn sich die Art der Produktion \u00e4ndert. \u00abAm Ende des Projekts konnte sich die Maschine in zwei Minuten selbst kalibrieren. Vor der Integration der k\u00fcnstlichen Intelligenz musste jeweils ein Operateur mobilisiert werden. Das dauerte bis zu einer Stunde.\u00bb<\/p>\n<p>Das zweite Projekt hat zu einem automatischen System f\u00fcr die Qualit\u00e4tskontrolle von auf den Maschinen produzierten Rohren (Gr\u00f6sse und \u00c4sthetik) gef\u00fchrt; diese Kontrolle wird durch Kameras, Sensoren und KI-Algorithmen erreicht. Ein weiteres Thema ist die Selbstjustierung der Maschine, bei der eine Vielzahl von Parametern zu ber\u00fccksichtigen ist. \u00abAngesichts der Masse an verf\u00fcgbaren und relevanten Informationen hat nur k\u00fcnstliche Intelligenz die F\u00e4higkeit, diese optimal zu verwalten.\u00bb<\/p>\n<p>Das Budget f\u00fcr diese Art von Projekten bleibt angemessen. \u00abDer Aufwand ist haupts\u00e4chlich menschlich, da es in erster Linie darum geht, die zu messenden Parameter zu identifizieren und dann die entsprechenden Algorithmen zu erstellen. Die schnellsten Projekte sind in weniger als einem Jahr abgeschlossen\u00bb, betont Hugues-Vincent Roy. Die von Aisa in Vouvry entwickelten Maschinen sind in gewisser Weise Roboter.<\/p>\n<p>Entscheidend ist, die Algorithmen mit ausreichend Daten f\u00fcttern zu k\u00f6nnen und sie unter realen Bedingungen zu testen. \u00abDank dieser Software k\u00f6nnen wir unseren Maschinen Funktionalit\u00e4ten hinzuf\u00fcgen. Ein weiterer Vorteil ist die Reduzierung der Herstellungskosten. Der Wert liegt jetzt in der Software und nicht mehr in komplizierten und teuren elektromechanischen Systemen. Wir gewinnen an Wettbewerbsf\u00e4higkeit und unsere Produkte bleiben auf dem neuesten Stand der Technik\u00bb, sagt Roy.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Verborgene Potenziale erkennen<\/strong><\/p>\n<p>Die Einf\u00fchrung der k\u00fcnstlichen Intelligenz bei Aisa war zun\u00e4chst das Ergebnis interner Diskussionen und auch eines informellen Austauschs zwischen einem Aisa-Ingenieur und einem Idiap-Forscher. \u00abEs ist klar: Wir k\u00f6nnen nicht alles inhouse machen, wir m\u00fcssen offen bleiben und d\u00fcrfen uns nicht scheuen, uns auszutauschen.\u00bb<\/p>\n<p>Die Einbindung eines engagierten Teams und eines Masterstudenten im Bereich KI erm\u00f6glicht es dem KMU, das Feld der M\u00f6glichkeiten besser zu verstehen und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr die notwendigen F\u00e4higkeiten zu verbessern. \u00abK\u00fcnstliche Intelligenz ist ein sehr weites Feld und es gibt eine Menge verstecktes Potenzial in einem Unternehmen, vor allem in Zusammenhang mit der Produktionsoptimierung. Am Anfang ist man sich nicht sicher, was m\u00f6glich ist und was man wirklich braucht.\u00bb Es ist daher wichtig, sich dem Thema sorgf\u00e4ltig zu n\u00e4hern und mit Spezialisten zu diskutieren, bevor man investiert und\/oder entsprechende Ressourcen einsetzt.<\/p>\n<p>Der Einzug der k\u00fcnstlichen Intelligenz hat ein Umdenken im Unternehmen angestossen und motiviert. \u00abEs zwingt uns dazu, reinen Tisch zu machen und an alle Daten heranzugehen, ohne vorgefasste Meinungen. Bestimmte Barrieren fallen und was unm\u00f6glich war, wird m\u00f6glich. Nach einigen erfolgreichen Projekten hat sich die interne Einstellung ge\u00e4ndert. Und das ist positiv\u00bb, res\u00fcmiert Hugues-Vincent Roy.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Programm \u00ab Digitalisierung in der Maschinenindustrie (MEM) \u00bb<\/strong><\/p>\n<p>Die Digitalisierung in der Maschinenindustrie (MEM) im Wallis f\u00f6rdern. So lautet das Hauptziel des <a href=\"http:\/\/theark.ch\/de\/page\/programm-digitalisierung-in-der-maschinenindustrie-10445\" target=\"_blank\">MEM-Programms<\/a>, das im Fr\u00fchjahr 2021 von der Stiftung The Ark lanciert wurde. Das Programm basiert auf einer 2020 durchgef\u00fchrten Studie \u00fcber den Stand der Digitalisierung von KMU im Wallis. In diesem Bereich sind noch Fortschritte m\u00f6glich. Das neue Programm von The Ark, das sich vor allem an KMUs der MEM-Industrie richtet, bietet finanzielle Unterst\u00fctzung und proaktives Coaching in drei Schl\u00fcsselbereichen.<\/p>\n<p><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das industrielle KMU Aisa mit Sitz in Vouvry f\u00fchrte bereits 2015 k\u00fcnstliche Intelligenz auf seinen Maschinen ein, die verschiedene Arten von Kunststoffrohren produzieren. So bleiben die im Wallis hergestellten Maschinen auf dem neuesten Stand der Technik. 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