{"id":42439,"date":"2022-04-19T10:44:06","date_gmt":"2022-04-19T08:44:06","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/grengiols-will-riesige-fotovoltaikanlage-realisieren\/"},"modified":"2022-04-19T10:44:06","modified_gmt":"2022-04-19T08:44:06","slug":"grengiols-will-riesige-fotovoltaikanlage-realisieren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/grengiols-will-riesige-fotovoltaikanlage-realisieren\/","title":{"rendered":"Grengiols will riesige Fotovoltaikanlage realisieren"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Gemeinde <a href=\"https:\/\/www.grengiols.ch\/gemeinde\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Grengiols<\/a> z\u00e4hlt nur gut 500 Einwohnerinnen und Einwohner, erstreckt sich aber \u00fcber eine Fl\u00e4che von fast 60 Quadratkilometern. Dazu geh\u00f6rt auch das Gebiet des Saflischtals. An dessen steilen H\u00e4ngen soll nun eine riesige bifaziale Fotovolatikanlage entstehen. Auf einer Fl\u00e4che von nicht weniger als f\u00fcnf Quadratkilometern. Und mit einer Leistung, die derjenigen der Grande Dixence entspricht.<\/strong><\/p>\n<p>Wer schon einmal vom Rosswald ins Binntal gewandert sei, kenne die steilen H\u00e4nge, auf die sich kaum eine Kuh verirre, schreibt der \u00abWalliser Bote\u00bb zum geplanten Grossprojekt in Grengiols. Die Ausrichtung dieser H\u00e4nge ist aber f\u00fcr bifaziale Fotovoltaikanlagen bestens geeignet. Im Gebiet gibt es im Winter kaum Nebel und die Schneereflexion w\u00fcrde die Effizienz der Anlage noch zus\u00e4tzlich erh\u00f6hen.<\/p>\n<p>Die H\u00f6hendifferenz auf einem Kilometer betr\u00e4gt in an der vorgesehenen Talflanke 500 Meter, w\u00e4hrend die Sonneneinstrahlung im Dezember einen Winkel von 28 Grad aufweist. Ein weiterer Vorteil: Das Gebiet ist von keiner bewohnten Siedlung einsehbar. Und die Anlage w\u00fcrde f\u00fcnf Quadratkilometer des Gemeindeterritoriums beanspruchen, das vollumf\u00e4nglich im Besitz der Burgergemeinde Grengiols ist.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>So viel wie die Grande Dixence<\/strong><\/p>\n<p>Geht man von einer Leistung von 500 Watt pro bifaziales Panel aus, k\u00f6nnte man oberhalb von Grengiols schon bald auf einer Fl\u00e4che von f\u00fcnf Quadratmetern 1800 bis 2000 Kilowattstunden ernten, davon die H\u00e4lfte im Winter. Auf einer Fl\u00e4che von f\u00fcnf Quadratkilometern w\u00e4ren das \u00fcber zwei Milliarden Kilowattstunden. Das ist viermal mehr als der Mattmark und etwa gleichviel wie die Grand Dixence.\u00a0<\/p>\n<p>Wie Gemeindepr\u00e4sident Armin Zeiter gegen\u00fcber der Oberwalliser Zeitung erkl\u00e4rte, will man das Projekt im Juni der Bev\u00f6lkerung vorstellen. Zudem sollen eine Dokumentation und eine Website erstellt werden. \u00abDas ist f\u00fcr die Investoren wichtig\u00bb, so Zeiter. Auch wenn ein Projekt dieser Gr\u00f6ssenordnung noch einige H\u00fcrden bis zur Bewilligung zu nehmen hat, sollen bereits einige potenzielle Investoren Interesse zeigen.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Winterstromloch stopfen<\/strong><\/p>\n<p>Berechnungen der Axpo zeigen, dass es 20 Anlagen in der Gr\u00f6sse von Grengiols-Solar br\u00e4uchte, um das Winterstromloch der Schweiz k\u00fcnftig stopfen zu k\u00f6nnen. Und je effizienter die Solarzellen werden, desto weniger Anlagen wird es daf\u00fcr brauchen. Projekte wie der aktuelle Grengjer Vorstoss k\u00f6nnen dazu beitragen, die Versorgung in der Schweiz l\u00e4ngerfristig sicherzustellen.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: Walliser Bote<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Gemeinde Grengiols z\u00e4hlt nur gut 500 Einwohnerinnen und Einwohner, erstreckt sich aber \u00fcber eine Fl\u00e4che von fast 60 Quadratkilometern. Dazu geh\u00f6rt auch das Gebiet des Saflischtals. 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