{"id":42741,"date":"2022-09-15T18:21:13","date_gmt":"2022-09-15T16:21:13","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/nant-de-drance-sichert-energiezukunft\/"},"modified":"2022-09-15T18:21:13","modified_gmt":"2022-09-15T16:21:13","slug":"nant-de-drance-sichert-energiezukunft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/nant-de-drance-sichert-energiezukunft\/","title":{"rendered":"Nant de Drance sichert Energiezukunft"},"content":{"rendered":"<p><strong>Nach 14 Jahren Bauzeit ist k\u00fcrzlich das neue Pumpspeicherkraftwerk <a href=\"https:\/\/www.nant-de-drance.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nant de Drance<\/a> eingeweiht worden. Das Walliser Werk spielt laut Energieministerin Sommaruga eine wichtige Rolle f\u00fcr die Zukunft der Energie in der Schweiz.<\/strong><\/p>\n<p>Das Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance befindet sich in einer unterirdischen Kaverne zwischen den beiden Stauseen Emosson und Vieux-Emosson auf dem Gemeindegebiet von Finhaut im Unterwallis. Die Anlage nutzt die 300 Meter H\u00f6henunterschied zwischen den beiden k\u00fcnstlichen Seen. Die Speicherm\u00f6glichkeiten des Werks liegen bei rund 20 Millionen Kilowattstunden Strom j\u00e4hrlich, was der Kapazit\u00e4t von 400&#39;000 Batterien von Elektroautos entspricht. Das Kraftwerk spielt laut der Betreiberin Alpiq eine wesentliche Rolle bei der Stabilisierung des schweizerischen und europ\u00e4ischen Stromnetzes. Der Bau dauerte vierzehn Jahre und kostete rund zwei Milliarden Franken.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>1,5 Millionen Kubikmeter Gestein<\/strong><\/p>\n<p>Am Bau wirkten bis zu 650 Arbeiter aus zahlreichen Berufsgruppen aus ganz Europa und aus Asien unter zum Teil schwierigen Bedingungen mit. Die Mineure befanden sich dabei 600 Meter unter der Erde. Sie holten 1,5 Millionen Kubikmeter Gestein aus dem Berg, um die Kavernen auszubrechen und die Stollen der Wasserkraftwerksanlage zu bohren.<\/p>\n<p>Laut der Betreiberin Alpiq kam es w\u00e4hrend der 14-j\u00e4hrigen Bauzeit zu keinem einzigen schweren Unfall, was f\u00fcr eine Baustelle dieser Gr\u00f6ssenordnung \u00e4usserst bemerkenswert sei. Angetrieben wird das Werk durch sechs Pumpturbinen mit jeweils 150 Megawatt Leistung. Sie wurden im Berginnern montiert und viele Monate getestet, um ihre optimale Funktion zu gew\u00e4hrleisten.<\/p>\n<p>Seit dem 1. Juli ist das Kraftwerk in Betrieb und erweist sich als \u00e4usserst zuverl\u00e4ssig, wie Antje Kanngiesser, CEO der Alpiq, bei der Einweihungsfeier im Beisein von Bundesr\u00e4tin Simonetta Sommaruga sagte. Mit der Einweihung erfolgte die Stabs\u00fcbergabe an die Aktion\u00e4re Alpiq (39 Prozent), SBB (36 Prozent), IWB (15 Prozent) und FMV (10 Prozent). Diese verf\u00fcgen jeweils im Umfang ihrer Beteiligung \u00fcber die Produktions- und Pumpkapazit\u00e4ten des Kraftwerks.<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Quelle<\/strong>: baublatt.ch<\/p>\n<p><strong>Foto <\/strong>: By <a href=\"https:\/\/unsplash.com\/@mercvrie?utm_source=unsplash&#038;utm_medium=referral&#038;utm_content=creditCopyText\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mercvrie<\/a> on Unsplash\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach 14 Jahren Bauzeit ist k\u00fcrzlich das neue Pumpspeicherkraftwerk Nant de Drance eingeweiht worden. 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