{"id":43927,"date":"2020-02-03T11:44:15","date_gmt":"2020-02-03T10:44:15","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/lindustrie-du-futur-davantage-connectee-ne-rimera-pas-avec-pertes-demploi\/"},"modified":"2024-11-21T18:19:53","modified_gmt":"2024-11-21T17:19:53","slug":"lindustrie-du-futur-davantage-connectee-ne-rimera-pas-avec-pertes-demploi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/lindustrie-du-futur-davantage-connectee-ne-rimera-pas-avec-pertes-demploi\/","title":{"rendered":"Die Industrie der Zukunft macht nicht arbeitslos"},"content":{"rendered":"<p><strong>Wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch ist die verarbeitende Industrie von der Digitalisierung betroffen. Durch Automatisierung und neue Technologien kann sie ihre Produktivit\u00e4t deutlich steigern. Nichtsdestotrotz bleibe in dieser 4.0-Industrie der Mensch im Zentrum, lautete der Tenor an der 16. TechnoArk-Konferenz vom 31. Januar in Siders. Verschiedene Unternehmen berichteten \u00fcber ihre Erfahrungen. Rund 160 Personen nahmen teil.<\/strong><\/p>\n<p>Die vernetzte Industrie f\u00fchre dank Maschinen und Robotik zu einer grossen Produktivit\u00e4tssteigerung. \u00abDies gilt, solange die Investitionen gut durchdacht sind und ein grosses Budget f\u00fcr die Kalibrierung der Maschinen bereitgestellt wird\u00bb, sagte Christophe Deshayes, Pr\u00e4sident von <a href=\"http:\/\/digitalmatters.fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Digital Matters<\/a>. \u00abDie Fabrik der Zukunft ist weder schmutzig, noch anstrengend oder laut. Sie ist sicher, sauber, kooperativ, kreativ und umweltfreundlich. Diese Imagekorrektur wird es Managern erm\u00f6glichen, gen\u00fcgend Mitarbeiter zu finden, um die Fabriken am Laufen zu halten. Denn die Besch\u00e4ftigten spielen nach wie vor eine wichtige Rolle.\u00bb<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Bobst stets mit Brille verbunden<\/strong><\/p>\n<p>An der Konferenz wurden auch zwei konkrete Beispiele f\u00fcr die Digitalisierung von Industrien in der franz\u00f6sischsprachigen Schweiz vorgestellt. Die Waadtl\u00e4nder Firma <a href=\"https:\/\/www.bobst.com\/chfr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bobst<\/a> (ca. 5&#39;600 Mitarbeitende) etwa bietet dank an ihren Produkten angeschlossenen Brillen eine Fernwartung an. \u00abDas erm\u00f6glicht ein visuelles Feedback auf unsere Maschinen. Wir k\u00f6nnen auch direkt Informationen \u00fcber die von unseren Kunden getragene Brille versenden\u00bb, betonte Mathieu Robyr, IoT-Produktmanager. All dies sei in mehreren Sprachen und ohne jegliche L\u00e4rmbel\u00e4stigung in den Fabriken m\u00f6glich.<\/p>\n<p>Bobst sammelt auch kontinuierlich Daten auf seinen Maschinen und sendet diese als leicht verst\u00e4ndliche Grafiken an die Kundschaft zur\u00fcck. \u00abDie Idee ist es, Wege zur Verbesserung und zur Steigerung der Produktivit\u00e4t zu bieten\u00bb, so Robyr. Das in Mex VD ans\u00e4ssige Unternehmen vernetzt so alle Maschinen eines Unternehmens, selbst solche anderer Hersteller. \u00abTechnologie mit Menschen mischen, um konkrete Probleme zu l\u00f6sen: das ist die Mission von Bobst. Es ist notwendig, damit die Kunden weiterhin Produkte der Schweizer Industrie kaufen.\u00bb<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Rollomatic sammelt fleissig Daten<\/strong><\/p>\n<p>Das zweite Beispiel: Das in Neuenburg ans\u00e4ssige Unternehmen <a href=\"http:\/\/www.rollomatic.ch\/fr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Rollomatic<\/a>, das weltweit rund 350 Mitarbeiter besch\u00e4ftigt, stellt Maschinen zum Sch\u00e4rfen von Pr\u00e4zisionswerkzeugen her. Seine Maschinen sind miteinander verbunden und erm\u00f6glichen es den Kunden, eine grosse Menge an n\u00fctzlichen Daten \u00fcber die Produktion zu sammeln und gleichzeitig Rollomatic die Funktionsweise der eigenen Maschinen besser zu verstehen. Eine Win-Win-Situation also.<\/p>\n<p>Auch intern ist das Unternehmen stark digitalisiert worden, wie R\u00e9jane Forchelet, IS-Managerin, erkl\u00e4rte. Rollomatic verf\u00fcgt \u00fcber ein ERP f\u00fcr den operativen Teil und eine Business Intelligence zur Messung seiner Prozesse \u2013 das System ist auch f\u00fcr Kunden und Lieferanten ge\u00f6ffnet. Langfristig will man in der Lage sein, alle Kundendaten abzurufen und lernende Maschinen sowie eine vorbeugende Wartung zu implementieren. \u00abAber um das zu erreichen, fehlen uns noch immer Daten. Die Daten werden seit mehr als zwei Jahren gesammelt, aber es braucht Zeit.\u00bb<\/p>\n<p>Bereits steht das Datum f\u00fcr die n\u00e4chste Ausgabe fest: Die 17. TechnoArk-Konferenz ist f\u00fcr den <strong>29. Januar 2021<\/strong> geplant.<\/p>\n<p><strong>Ausf\u00fchrliche Informationen und Pr\u00e4sentationen<\/strong> zum diesj\u00e4hrigen Anlass sind unter <a href=\"https:\/\/conference-technoark.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.technoark.ch\/conference<\/a> verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Eine <strong>Fotogalerie<\/strong> steht auf <a href=\"https:\/\/flickr.com\/photos\/thearkvalais\/albums\/72157712952953337\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flickr<\/a> bereit.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wie viele andere Wirtschaftsbereiche auch ist die verarbeitende Industrie von der Digitalisierung betroffen. Durch Automatisierung und neue Technologien kann sie ihre Produktivit\u00e4t deutlich steigern. Nichtsdestotrotz bleibe in dieser 4.0-Industrie der Mensch im Zentrum, lautete der Tenor an der 16. TechnoArk-Konferenz vom 31. Januar in Siders. Verschiedene Unternehmen berichteten \u00fcber ihre Erfahrungen. 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