{"id":43999,"date":"2020-02-12T17:21:21","date_gmt":"2020-02-12T16:21:21","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/la-tv-allemande-zdf-intriguee-par-la-technologie-de-la-start-up-valaisanne-recapp\/"},"modified":"2024-11-21T18:20:47","modified_gmt":"2024-11-21T17:20:47","slug":"la-tv-allemande-zdf-intriguee-par-la-technologie-de-la-start-up-valaisanne-recapp","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/la-tv-allemande-zdf-intriguee-par-la-technologie-de-la-start-up-valaisanne-recapp\/","title":{"rendered":"ZDF nimmt Walliser Spracherkennung unter die Lupe"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Man hat viel Geld f\u00fcr sein neues Ger\u00e4t inklusive Sprachassistent ausgegeben, aber das Ding versteht nichts. Siri, Alexa und wie sie alle heissen, h\u00f6ren nur auf hochdeutsche Befehle. Wer also Schweizerdeutsch spricht, muss weiterhin selbst aus dem Fenster schauen, um zu erfahren, wie das Wetter draussen ist. Das k\u00f6nnte sich nun aber in Zukunft \u00e4ndern, dank Recapp. Der deutsche Fernsehsender ZDF hat dem Walliser Start-up in seiner Sendung heute+ einen eigenen Beitrag gewidmet.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Sprachassistenten k\u00f6nnen verdammt praktisch sein, wenn sie verstehen, was man ihnen sagen will. Ganz einfache Fragen in Walliserdeutsch k\u00f6nnen zu am\u00fcsanten Antworten f\u00fchren. \u00abSchneit es am Donnerstag auch\u00bb, lautet eine solche Frage. Die Antwort darauf ist ein Auszug aus einem Wikipedia-Eintrag zum Thema Schnitzen. Nichtsdestotrotz werden Sprachassistenten auch in der Schweiz immer beliebter: So soll bereits jede zweite Schweizerin, jeder zweite Schweizer mindestens einmal einen genutzt haben. Und das obwohl sie sich mit Dialekten schwertun.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ein Problem, das David Imseng gut kennt. Er hat vor f\u00fcnf Jahren das Start-up <a href=\"https:\/\/recapp.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Recapp<\/a> gegr\u00fcndet, das Software zur Spracherkennung programmiert. Zum Einsatz kommt diese etwa in einer Fernbedienung f\u00fcr zig Dialekte oder bei Wortprotokollen in Parlamenten. \u00abDas Schweizerdeutsche existiert nicht als geschriebene Sprache. Zudem sind wir sehr variabel auf kleinem Raum. Jedes Seitental hat seine Eigenheiten in der Aussprache. Das macht das Ganze sehr komplex\u00bb, beschreibt er die Herausforderungen im <a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZDF<\/a>-Beitrag.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Doch wie lernt eine Software \u00fcberhaupt eine Sprache? \u00abEinerseits haben wir Aufnahmen, die laufend korrigiert werden. So lernt das System stetig dazu. Dann kann es auf Ressourcen zur\u00fcckgreifen, wie zum Beispiel B\u00fccher, die in mehreren Dialekten erschienen sind\u00bb, erkl\u00e4rt Imseng. Werden Apple, Google und Co. also irgendwann auch Schweizerdeutsch oder andere deutsche Dialekte verstehen? Bislang hat es sich f\u00fcr die grossen Anbieter wegen des kleinen Markts kaum gelohnt, Geld in die Hand zu nehmen. Dank der Arbeit von Recapp k\u00f6nnte sich das aber bald einmal \u00e4ndern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><\/p>\n<p>Quelle: Der Beitrag \u00ab<a href=\"http:\/\/www.zdf.de\/nachrichten\/heute-plus\/200203-hplus-gesamt-100.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprachassistenten vs. Dialekt<\/a>\u00bb wurde am 3. Februar 2020 in der Sendung heute+ auf ZDF ausgestrahlt.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man hat viel Geld f\u00fcr sein neues Ger\u00e4t inklusive Sprachassistent ausgegeben, aber das Ding versteht nichts. Siri, Alexa und wie sie alle heissen, h\u00f6ren nur auf hochdeutsche Befehle. Wer also Schweizerdeutsch spricht, muss weiterhin selbst aus dem Fenster schauen, um zu erfahren, wie das Wetter draussen ist. 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