{"id":44723,"date":"2020-11-23T10:00:36","date_gmt":"2020-11-23T09:00:36","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/la-digitalisation-aidera-eleves-et-profs-a-se-debarrasser-des-taches-parasites\/"},"modified":"2024-11-21T18:28:55","modified_gmt":"2024-11-21T17:28:55","slug":"la-digitalisation-aidera-eleves-et-profs-a-se-debarrasser-des-taches-parasites","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/la-digitalisation-aidera-eleves-et-profs-a-se-debarrasser-des-taches-parasites\/","title":{"rendered":"Die Digitalisierung wird den Unterrichtsfokus ver\u00e4ndern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><b>K\u00fcnstliche Intelligenz und neue Technologien allgemein sind im Walliser Bildungswesen noch kaum verbreitet. Es besteht ein grosses Potenzial. Letztendlich sollten neue Technologien Sch\u00fcler und Lehrpersonen von bestimmten m\u00fchseligen Lernaufgaben befreien und es ihnen erm\u00f6glichen, sich auf Elemente mit h\u00f6herem Mehrwert zu konzentrieren. Die Lehrperson werden weiterhin eine Schl\u00fcsselrolle spielen, die sich mit neuen Lerntechnologien st\u00e4ndig weiterentwickeln wird. Das sind einige der Erkenntnisse der Online-Veranstaltung, der von der\u00a0<\/b><strong><a href=\"https:\/\/fernuni.ch\/\" rel=\"noopener noreferrer\" target=\"_blank\">FernUni Schweiz<\/a>\u00a0im Rahmen der Schweizer Digitaltage organisiert wurde.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mehr als 30 Personen nahmen an dieser Austausch- und Diskussionsrunde teil, die aufgrund der aktuellen Gesundheitssituation online stattfinden musste. Diese Umstellung aufs Digitale hat die Debatten und Interaktionen zwischen den Anwesenden allerdings nicht geschadet. Unter die gestellten Fragen gesellte sich etwa diejenige nach der Rolle der Technologie in den n\u00e4chsten zwanzig Jahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach Ansicht vieler Anwesender w\u00e4re es ein Traum, wenn man durch die Digitalisierung zeitraubende und eint\u00f6nige Aufgaben reduzieren und sich auf die wichtigen Dinge konzentrieren k\u00f6nnte, einschliesslich der menschlichen Interaktionen. Das w\u00fcrde mehr Zeit f\u00fcr selbstgesteuertes Lernen geben. Die Lehrpersonen w\u00fcrden sich eher auf den Erwerb von F\u00e4higkeiten als auf Wissen konzentrieren k\u00f6nnen. Was auch immer geschieht, die Digitalisierung wird eine neue Rolle f\u00fcr die Lehrerinnen und Lehrer mit sich bringen \u2013 sie werden sich mit Sicherheit neu erfinden m\u00fcssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Technologien besser erkl\u00e4ren<\/strong><\/p>\n<p>In den Diskussionen wurden aber auch Risiken der Digitalisierung in der Bildung hervorgehoben. So stellt sich etwa die Frage des Vertrauens in die Zuverl\u00e4ssigkeit von Maschinen. Die Funktionsweise von Technologien ist derzeit noch nicht transparent genug. Das Vertrauen der Bev\u00f6lkerung und der Studierenden kann gewonnen werden, indem erkl\u00e4rt wird, wie diese Technologien funktionieren. Das ist wohl eine der Schl\u00fcsselrollen der Lehrpersonen in Zukunft. Die Technologien werden es auch erm\u00f6glichen, viel mehr Menschen anzusprechen. Aber es besteht die Gefahr einer zunehmenden Standardisierung. Dadurch wird es paradoxerweise zu einem potenziellen Verlust an Personalisierung kommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Angesichts der Digitalisierung ist ausserdem ein zunehmender Mangel an Wissen zu bef\u00fcrchten. Auch hier muss die Bev\u00f6lkerung aufgekl\u00e4rt werden, indem das Potenzial neuer Technologien aufgezeigt wird. Schliesslich k\u00f6nnten die Technologien im Zuge einer m\u00f6glichen digitalen Kluft die gegenw\u00e4rtigen Ungleichheiten in der Gesellschaft verst\u00e4rken. Die Bildungswelt, aber auch die Politik, muss deshalb daf\u00fcr sorgen, dass der technologische Fortschritt im Dienste aller steht.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Gezieltere Ausrichtung der Bildung<\/strong><\/p>\n<p>Abgesehen von diesen Risiken bietet k\u00fcnstliche Intelligenz f\u00fcr den Bildungsbereich viele M\u00f6glichkeiten. Sie wird die Kommunikation, die Sprache, aber auch die Selektion von Wissen erleichtern. Auf diese Weise sollte Zeit und Energie f\u00fcr eine gezieltere Ausrichtung des Unterrichts freigesetzt werden k\u00f6nnen. Letztendlich wird das Schulsystem dank der Technologie in der Lage sein, besser auf die Bed\u00fcrfnisse der einzelnen Lernenden einzugehen. Im Hintergrund sollte jedoch dem Datenschutz Beachtung geschenkt werden. Einige Aspekte ber\u00fchren die Privatsph\u00e4re und k\u00f6nnen eine \u00abexzessive\u00bb Personalisierung des Lernens in Frage stellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Allerdings sind diese adaptiven Lernsysteme in der Schweiz noch nicht weit verbreitet. Die Lehrpersonen w\u00fcrden diese neuen M\u00f6glichkeiten gerne nutzen, aber es ist f\u00fcr den einzelnen Lehrer schwierig, dies zu tun. Instrumente sollten auf einer h\u00f6heren Ebene entwickelt werden. Bevor diese Technologien und neuen Anwendungen implementiert werden, m\u00fcssen die Schulen jedoch digitale Fertigkeiten vermitteln, gewissermassen als R\u00fcstzeug f\u00fcr Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler (Erwachsene und Kinder) in einer Gesellschaft, in der die digitale Technologie immer wichtiger wird.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em>Erkenntnisse des Diskussionsforums vom 3. November, das von der FernUni im Rahmen der Schweizer Digitaltage organisiert wurde.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>K\u00fcnstliche Intelligenz und neue Technologien allgemein sind im Walliser Bildungswesen noch kaum verbreitet. Es besteht ein grosses Potenzial. Letztendlich sollten neue Technologien Sch\u00fcler und Lehrpersonen von bestimmten m\u00fchseligen Lernaufgaben befreien und es ihnen erm\u00f6glichen, sich auf Elemente mit h\u00f6herem Mehrwert zu konzentrieren. Die Lehrperson werden weiterhin eine Schl\u00fcsselrolle spielen, die sich mit neuen Lerntechnologien st\u00e4ndig [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":44722,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[224],"tags":[],"class_list":["post-44723","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-umwelt-und-energie"],"acf":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44723","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=44723"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44723\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":44724,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/44723\/revisions\/44724"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/44722"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=44723"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=44723"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/theark.ch\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=44723"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}