{"id":44959,"date":"2021-03-10T08:56:24","date_gmt":"2021-03-10T07:56:24","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/la-hes-so-valais-wallis-met-sur-pied-la-plus-grande-banque-dimages-medicales\/"},"modified":"2024-11-21T18:31:42","modified_gmt":"2024-11-21T17:31:42","slug":"la-hes-so-valais-wallis-met-sur-pied-la-plus-grande-banque-dimages-medicales","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/la-hes-so-valais-wallis-met-sur-pied-la-plus-grande-banque-dimages-medicales\/","title":{"rendered":"Walliser Forscher beteiligen sich an gr\u00f6sster medizinischer Bilddatenbank der Welt"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Hochschule f\u00fcr Wirtschaft (HEG) der HES-SO Valais-Wallis ist an einem europ\u00e4ischen Projekt beteiligt, dessen Ziel der Aufbau der gr\u00f6ssten histopathologischen Bilddatenbank der Welt ist. Umfangreiche Daten, die zur Erkennung von Krebskrankheiten und zur Planung von Behandlungen dienen sollen, werden f\u00fcr das Training der k\u00fcnstlichen Intelligenz (KI) benutzt, um die \u00c4rzte bei ihren Diagnosen zu unterst\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n<p>Die Pathologie ist der Grundstein f\u00fcr die Behandlung zahlreicher Krankheiten wie Krebs oder Autoimmunerkrankungen. Dazu werden Gewebeproben mikroskopisch untersucht. Aber die Auswertung dieser histopathologischen Bilder erfolgt gr\u00f6sstenteils noch manuell durch qualifizierte Pathologen. Das Team um Henning M\u00fcller des Instituts Wirtschaftsinformatik der <a href=\"https:\/\/www.hevs.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HES-SO Valais-Wallis<\/a> arbeitet seit mehreren Jahren an der Entwicklung einer k\u00fcnstlichen Intelligenz, um die \u00c4rzte bei ihren Diagnosen zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Seit dieser Woche beteiligt es sich ausserdem am europ\u00e4ischen Projekt <a href=\"https:\/\/cordis.europa.eu\/project\/id\/945358\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BIGPICTURE<\/a>, dessen Ziel die Zusammenlegung der histopathologischen Bilder von rund 50 Partnern, haupts\u00e4chlich Spit\u00e4ler, Forschungszentren und Pharmaunternehmen wie Roche und Novartis, ist. Das mit einem Budget von 70 Mio. Euro dotierte H2020-Projekt, wovon 350&#39;000 Euro an das Team aus Siders gehen, dauert sechs Jahre und kann einen entscheidenden Einfluss auf die Fr\u00fcherkennung von Krebs und die Behandlungsplanung haben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Big Data zur Verbesserung der k\u00fcnstlichen Intelligenz<\/strong><\/p>\n<p>Die digitale Pathologie hat eine kleine Revolution ausgel\u00f6st: Neu k\u00f6nnen Bilder dank digitaler Objekttr\u00e4ger nicht nur geteilt und Befunde aus der Ferne erstellt, sondern auch bearbeitet und durch k\u00fcnstliche Intelligenz analysiert werden. Pathologen verf\u00fcgen so \u00fcber leistungsstarke Hilfsmittel, um Krankheiten zu untersuchen und Behandlungen zu planen. F\u00fcr die Entwicklung robuster KI-Anwendungen sind jedoch sehr grosse Datenmengen notwendig, die nicht nur gespeichert, sondern auch vertraulich behandelt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Aus diesem Grund soll im Rahmen des Projekts BIGPICTURE eine europ\u00e4ische Plattform aufgebaut werden, die ethisch und <a href=\"https:\/\/dsgvo-gesetz.de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">DSGV<\/a>-konform (Datenschutz-Grundverordnung) ist und Big Data mit KI-Algorithmen verbindet. Henning M\u00fcller und sein Team haben sich auf Algorithmen f\u00fcr die Bildanalyse spezialisiert, um n\u00fctzliche Hilfsmittel f\u00fcr die Forschenden zu schaffen. \u00abDie Bilder sind enorm gross und die f\u00fcr unsere Forschung relevanten Bereiche winzig. Zudem stammen sie aus verschiedenen Quellen und enthalten oft Anmerkungen der Pathologen. Die KI muss all diese heterogenen Daten ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen, um Informationen bereitzustellen, die f\u00fcr die Forschenden wirklich n\u00fctzlich sind\u00bb, so M\u00fcller.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Quelle: <\/strong>Mitteilung HES-SO Valais-Wallis<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Hochschule f\u00fcr Wirtschaft (HEG) der HES-SO Valais-Wallis ist an einem europ\u00e4ischen Projekt beteiligt, dessen Ziel der Aufbau der gr\u00f6ssten histopathologischen Bilddatenbank der Welt ist. 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