{"id":45165,"date":"2021-05-20T13:01:19","date_gmt":"2021-05-20T11:01:19","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/news\/lapplication-matterhorn-est-un-succes\/"},"modified":"2024-11-21T18:35:43","modified_gmt":"2024-11-21T17:35:43","slug":"lapplication-matterhorn-est-un-succes","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/lapplication-matterhorn-est-un-succes\/","title":{"rendered":"Matterhorn-App ist ein Erfolg"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Wintersaison in den Schweizer Feriendestinationen ist vorbei. \u00abPers\u00f6nlich.ch\u00bb zieht Bilanz und geht der Frage nach, ob der Tourismus von der Digitalisierungswelle profitieren konnte. Am Beispiel Zermatt.<\/strong><\/p>\n<p>In vielen Teilen der Gesellschaft st\u00fctzte man sich w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie auf digitale Hilfsmittel, um bei Homeoffice-Pflicht und Reisebeschr\u00e4nkungen etwas Normalit\u00e4t aufrechtzuerhalten. Wie steht es im Tourismus? Die Branche hinkt im Direktvergleich deutlich hinterher: In Digitalisierungsrankings liegt sie auf den hintersten Pl\u00e4tzen. Digitale Instrumente sind vor allem als Unterst\u00fctzung im Tourismus wichtig. Ein Beispiel hierzu aus Zermatt: Die Feriendestination lancierte im Dezember 2018 die \u00abMatterhorn-App\u00bb.<\/p>\n<p>Besucherinnen und Besucher k\u00f6nnen in einer Smartphone-App die Pistenqualit\u00e4t abrufen, Veranstaltungen suchen oder gleich Unterk\u00fcnfte buchen. Die Destination will, wo m\u00f6glich, Datenfl\u00fcsse selbst erfassen und steuern k\u00f6nnen, ohne Kompromisse bei der Datensicherheit und Wirtschaftlichkeit. Und die App ist ein Erfolg. Laut den Entwicklern wurde sie Stand Mitte Mai 2021 fast 180&#39;000 Mal heruntergeladen. Im Durchschnitt verwendeten von letztem November bis April mehr als 1600 Menschen pro Tag die App aktiv, bei einer durchschnittlichen Sitzungsdauer von fast dreieinhalb Minuten.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>N\u00e4chstes Projekt: Digitaler Marktplatz\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Hinter dem Projekt steht die Agentur Bonfire. 2018 gegr\u00fcndet, geh\u00f6rt sie zu 50 Prozent den Zermatt Bergbahnen und zu 50 Prozent Zermatt Tourismus. 2019 gewann das Start-up den ersten Preis in der Kategorie \u00abInnovation\u00bb des Milestone Awards. \u00abDer Grund f\u00fcr dieses neue Gef\u00e4ss war es, agil und disruptiv zu sein, um so schnelle Entscheidungen treffen zu k\u00f6nnen. Und neuen Bed\u00fcrfnissen, die sich durch den Fortschritt der Digitalisierung ergeben, gerecht werden zu k\u00f6nnen\u00bb, sagt Andreas Mazzone gegen\u00fcber \u00abPers\u00f6nlich.ch\u00bb. Er ist seit 2019 Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer von Bonfire.<\/p>\n<p>Mittlerweile sind beim Start-up etwa 22 verschiedene Projekte im Einsatz, die auch alle miteinander verkn\u00fcpft sind. Mazzone bezeichnet Bonfire als die Forschungs- und Entwicklungsabteilung im Bereich Digitalisierung f\u00fcr die Destination Zermatt Matterhorn. \u00abWir entwickeln Projekte anhand von den Bed\u00fcrfnissen, die die Destination hat, und \u00fcbergeben die Tools dann den Betrieben oder den G\u00e4sten\u00bb, so Mazzone. Und er spricht schon \u00fcber das n\u00e4chste Projekt. Man will einen digitalen Marktplatz lancieren. Heisst: Alle Angebote in Zermatt sollen \u00fcber eine Plattform gebucht werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><\/p>\n<p><strong>Quelle<\/strong> : persoenlich.ch<\/p>\n<p><strong>Bilder <\/strong>:\u00a0Joao Branco on Unsplash<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Wintersaison in den Schweizer Feriendestinationen ist vorbei. \u00abPers\u00f6nlich.ch\u00bb zieht Bilanz und geht der Frage nach, ob der Tourismus von der Digitalisierungswelle profitieren konnte. Am Beispiel Zermatt. In vielen Teilen der Gesellschaft st\u00fctzte man sich w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie auf digitale Hilfsmittel, um bei Homeoffice-Pflicht und Reisebeschr\u00e4nkungen etwas Normalit\u00e4t aufrechtzuerhalten. Wie steht es im Tourismus? 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