{"id":47127,"date":"2025-02-18T06:30:00","date_gmt":"2025-02-18T05:30:00","guid":{"rendered":"https:\/\/theark.ch\/?p=47127"},"modified":"2025-05-19T16:50:13","modified_gmt":"2025-05-19T14:50:13","slug":"bei-syrto-steht-optimierung-an-erster-stelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/bei-syrto-steht-optimierung-an-erster-stelle\/","title":{"rendered":"Bei Syrto steht Optimierung an erster Stelle"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Seit 2017 sucht das Team der Syrto AG jeden Tag aufs Neue nach innovativen L\u00f6sungen zur Optimierung von Arbeitsprozessen \u2013 insbesondere f\u00fcr Bahn-, Bau- oder Industrieunternehmen. Aktuell wird nun erstmals ein automatisierter Radlader getestet. Im Gespr\u00e4ch erkl\u00e4rt Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Remo Schnyder, wie Syrto arbeitet und wo die gr\u00f6ssten H\u00fcrden liegen.<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Der Firmenname Syrto steht f\u00fcr System, Robotik und Teleoperation. \u00abDiese drei Elemente bilden die Grundlage unserer Arbeit\u00bb, sagt Remo Schnyder bei einem Besuch in den B\u00fcror\u00e4umlichkeiten der <a href=\"https:\/\/www.syrto.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Syrto AG<\/a> auf dem Industrieareal in Steg. Was diese ausmacht, pr\u00e4zisiert der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer gleich selbst: \u00abWir liefern nicht ein Ger\u00e4t, sondern bieten Systeml\u00f6sungen.\u00bb Mithilfe von Technologien aus der Robotik und der Automatisierung arbeitet das Unternehmen Syrto seit seiner Gr\u00fcndung im Jahr 2017 an L\u00f6sungen, mit denen Arbeitsprozesse aus der Ferne \u00fcberwacht, vorgegeben oder direkt gesteuert werden k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Tests mit automatisiertem Radlader starten<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Im Fokus stehen disruptive Technologien wie k\u00fcnstliche Intelligenz oder leistungsf\u00e4hige Computerprozessoren, die v\u00f6llig neue Arbeitskonzepte erm\u00f6glichen. \u00abWir sind auf innovative Technologien spezialisiert, welche die Arbeitswelt der Zukunft pr\u00e4gen. So helfen wir Unternehmen, sich an die Anforderungen der Zukunft anzupassen und gleichzeitig wettbewerbsf\u00e4hig zu bleiben\u00bb, sagt Schnyder. Neben der Optimierung von Arbeitsprozessen unterst\u00fctzt die Arbeit von Syrto bei einer grossen Herausforderung: dem Fachkr\u00e4ftemangel.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesprochen auf ein Beispiel f\u00fcr ein typisches Projekt von Syrto erw\u00e4hnt Schnyder die Automatisierung von Radladern. \u00abIn Zukunft soll ein Mitarbeiter mehrere Maschinen an verschiedenen Orten gleichzeitig bedienen und bei Bedarf ferngesteuert eingreifen k\u00f6nnen. Das erfordert eine umfassende Ausr\u00fcstung der Maschine. Ein Maschinist wird nicht mehr ein Maschinist sein, wie wir ihn heute kennen.\u00bb Im ersten Quartal 2025 will das Unternehmen einen ersten Radlader mit allen ben\u00f6tigten Elementen einem Realtest unterziehen. \u00abNach mehreren Jahren intensiver Entwicklung ist das ein bedeutender Meilenstein\u00bb, erkl\u00e4rt Schnyder.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Syrto will L\u00f6sungen k\u00fcnftig global ausrollen<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Automatisierungen wie diese wirken nicht nur dem Fachkr\u00e4ftemangel entgegen, sondern helfen wie beim genannten Beispiel auch dabei, eine nachhaltigere Betriebsweise umzusetzen. \u00abDie Maschine kann energieoptimiert betrieben werden, womit der CO\u2082-Ausstoss geringer ausf\u00e4llt.\u00bb \u00dcberdies k\u00f6nne durch einen gezielteren Einsatz der Verschleiss der Maschine selbst reduziert werden. \u00abJe nach Aufgabe und Umfeld ist es auch m\u00f6glich, Arbeitspakete in der Nacht vollst\u00e4ndig autonom durchzuf\u00fchren. Das Unternehmen kann so zus\u00e4tzlich seine Produktivit\u00e4t steigern\u00bb, erg\u00e4nzt Schnyder.<\/p>\n\n\n\n<p>Davon profitiert die Kundschaft von Syrto, die vor allem aus der Bahn- und Baubranche oder auch aus der Industrie stammt. \u00abDerzeit konzentrieren wir uns auf die Region und die Schweiz, aber das Interesse an unseren Technologien w\u00e4chst auch \u00fcber die Landesgrenzen hinaus. K\u00fcnftig wollen wir unsere L\u00f6sungen global ausrollen\u00bb, beschreibt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer die Marschrichtung und nennt ein interessantes Beispiel: Aktuell entwickelt Syrto f\u00fcr ein global t\u00e4tiges Unternehmen eine L\u00f6sung f\u00fcr grosse Gabelstapler. \u00abAuch hier wird sich die Arbeitsweise des Logistikers in Zukunft grundlegend ver\u00e4ndern\u00bb, ist er \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Wallis bietet solide Grundlage \u2013 mit einem Wermutstropfen<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Beim Standort Wallis sieht Schnyder verschiedene Vorteile f\u00fcr sein Unternehmen: \u00abDas Wallis bietet uns eine solide Grundlage. Die Ausbildung von Ingenieuren und Programmierern im Kanton ist ausgezeichnet, und die Zusammenarbeit mit den Hochschulen funktioniert hervorragend. Das ist ein entscheidender Vorteil f\u00fcr innovative Firmen wie unsere.\u00bb Die Wirtschaftsf\u00f6rderung im Wallis arbeite zudem pragmatisch und zielorientiert, was ebenfalls ein grosser Pluspunkt sei. Er hoffe, dass dies auch in Zukunft so bleibe.<\/p>\n\n\n\n<p>Und trotzdem sieht er auch H\u00fcrden, was den Standort Wallis oder im grossen Kontext auch den Standort Schweiz betrifft. Ein Wermutstropfen aus seiner Sicht sind n\u00e4mlich die gesetzlichen Rahmenbedingungen, \u00abdie oft hinter den Entwicklungen innovativer L\u00f6sungen hinterherhinken\u00bb. Dadurch sei es schwierig, neue Technologien und Ans\u00e4tze zeitnah umzusetzen. \u00abIn diesem Bereich k\u00f6nnten wir uns einen klaren Wettbewerbsvorteil schaffen\u00bb, betont er. Doch aktuell bleibe es leider beim \u00abK\u00f6nnten\u00bb.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Unternehmerisches Denken und Handeln gefragt<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>\u00abSchwerpunktm\u00e4ssig arbeiten die meisten Mitarbeitenden bei Syrto an der Programmierung und der Entwicklung neuer Technologien\u00bb, so Schnyder. Das zehnk\u00f6pfige Team setzt sich aus Elektro-, Maschinen- und Verfahrensingenieuren sowie erfahrenen Elektrikern zusammen. \u00abWir sind international aufgestellt, mit Mitarbeitenden aus verschiedenen Kulturen, die Italienisch, Portugiesisch, Deutsch und Franz\u00f6sisch sprechen. Berichte werden auf Englisch verfasst, w\u00e4hrend Meetings in Deutsch und Franz\u00f6sisch stattfinden. Diese Vielfalt f\u00f6rdert Innovation und macht uns zu einem dynamischen Team.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Schnyder selbst studierte Maschinenbau in Sitten und absolvierte im Anschluss ein Studium zum Verfahrensingenieur. In der Praxis sammelte er etwa bei Lonza Berufserfahrung. Heute hat er neben seiner Rolle bei der Syrto AG, deren Inhaber und Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer er ist, auch die Leitung der ebenfalls im Oberwallis ans\u00e4ssigen BOWA Recycling AG inne. Auf die Frage, ob ihm das Unternehmertum im Blut liege, antwortet er lachend: \u00abInnovation und Prozessoptimierung sind meine Leidenschaften.\u00bb Um diese umzusetzen, brauche es unternehmerisches Denken und Handeln. Eine Rolle, die er gerne einnehme.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Aufbau eines Kompetenzzentrums als Vision<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Mit Syrto hat Remo Schnyder noch einiges vor: \u00abWir arbeiten weiterhin intensiv an unseren Kerntechnologien und optimieren diese stetig. Einige befinden sich noch in einem fr\u00fchen Entwicklungsstadium, weshalb der Reifegrad weiter erh\u00f6ht werden muss. Bei anderen liegt der Fokus darauf, sie erfolgreich im Markt zu etablieren. Als innovationsgetriebenes Unternehmen bleibt es unser Ziel, immer an der Spitze technologischer Entwicklungen zu stehen. Und genau das bereitet uns grosse Freude.\u00bb Es ist seine Vision, bis in zehn Jahren in Steg ein etabliertes Kompetenzzentrum f\u00fcr diese Technologien aufzubauen, das weltweit Auftr\u00e4ge abwickelt und als f\u00fchrende Anlaufstelle gilt.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Seit 2017 sucht das Team der Syrto AG jeden Tag aufs Neue nach innovativen L\u00f6sungen zur Optimierung von Arbeitsprozessen \u2013 insbesondere f\u00fcr Bahn-, Bau- oder Industrieunternehmen. Aktuell wird nun erstmals ein automatisierter Radlader getestet. 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