{"id":4769,"date":"2017-08-29T19:33:00","date_gmt":"2017-08-29T17:33:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/suisse-autriche-sinspirer-mutuellement-pour-faciliter-la-transition-energetique-8821\/"},"modified":"2024-09-17T18:12:30","modified_gmt":"2024-09-17T16:12:30","slug":"schweiz-oesterreich-gegenseitige-inspiration-zur-unterstuetzung-der-energiewende-8821","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/schweiz-oesterreich-gegenseitige-inspiration-zur-unterstuetzung-der-energiewende-8821\/","title":{"rendered":"Schweiz \u2013 \u00d6sterreich: Gegenseitige Inspiration zur Unterst\u00fctzung der Energiewende"},"content":{"rendered":"<p><strong>Im Allgemeinen steigt der Energieverbrauch der Privathaushalte in \u00d6sterreich und der Schweiz. Die bereits eingef\u00fchrten Energiestrategien anzupassen, zu \u00fcberdenken und als Inspirationsquelle zu nutzen ist sehr wichtig, so Roland Brandst\u00e4tter, Referent auf dem <a href=\"https:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx?lang=de&#038;num=2249\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nationalen Thementag Smart Energy 2017<\/a> und u.a. CEO der \u00f6sterreichischen Firma <a href=\"http:\/\/www.sv-brandstaetter.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brandst\u00e4tter Energie- und Umwelttechnologie<\/a>.<\/strong><br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>In der Einleitung zu seinem Vortrag stellte Brandst\u00e4tter fest: \u201eIn \u00d6sterreich wie in der Schweiz haben wir herrliche Landschaften. Doch das reicht nicht aus, um ein Land erfolgreich zu machen. Zum Gl\u00fcck haben wir auch eine sehr sch\u00f6ne Industrielandschaft.\u201c Erfreut verwies er auf einige Grossunternehmen mit Sitz in \u00d6sterreich, wie Swarovski, OMV und Red Bull, oder Roche, Novartis und Nestl\u00e9 in der Schweiz<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><strong>Schweiz und \u00d6sterreich im Vergleich<\/strong><br \/>\nTrotz zahlreicher (vor allem geografischer) Gemeinsamkeiten unterscheiden sich die beiden L\u00e4nder in mancherlei Hinsicht. Die \u00f6sterreichische Bev\u00f6lkerung ist nicht gleichm\u00e4ssig \u00fcber das Land verteilt, ein hoher Prozentsatz konzentriert sich in der Hauptstadt Wien. Die Schweiz weist eine gleichm\u00e4ssigere Bev\u00f6lkerungsdichte auf. Die \u00f6sterreichischen Winter sind sehr kalt, das schweizerische Klima ist dagegen milder. Die Schweiz verf\u00fcgt \u00fcber ein fast doppelt so hohes BIP im Vergleich zu \u00d6sterreich, denn es bestehen gewaltige Unterschiede bei den Lebenshaltungskosten, Steuern und Abgaben. Der \u00f6sterreichische Staat erhebt Steuern, die er dann in Form von Subventionen verteilt. Die Energieerzeugung aus \u00d6l und Gas ist in beiden L\u00e4ndern vergleichbar. In der Schweiz sind noch Kernkraftwerke in Betrieb; \u00d6sterreich hat nur eines, das jedoch nie in Betrieb genommen wurde. Schliesslich ist in beiden L\u00e4ndern eine exponentielle Entwicklung des Energieverbrauchs festzustellen.<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><strong>Im Fokus: das Bundesland Tirol und der Kanton Wallis<\/strong><br \/>\nNach einem Vergleich der beiden Alpenl\u00e4nder nahm Roland Brandst\u00e4tter das Bundesland Tirol und den Kanton Wallis genauer unter die Lupe. In geografischer Hinsicht \u00e4hneln sich die beiden Regionen vor allem durch ihre von Bergen und T\u00e4lern gepr\u00e4gte Landschaft. Dagegen hat in Tirol bei der Energieerzeugung Kohle einen h\u00f6heren Anteil. Dies gilt zwar nicht f\u00fcr die Privathaushalte, wird aber bei der Zementindustrie besonders deutlich (es gibt auch noch Z\u00fcge, die mit Kohle betrieben werden). Das Wallis nutzt mehr elektrische Energie als Tirol.<\/p>\n<p>Aufgrund dieser Sachverhalte kam Brandst\u00e4tter zum Schluss, dass sich Tirol von der Schweiz inspirieren lassen k\u00f6nnte, um seinen Kohleverbrauch zu reduzieren, und die Schweiz von \u00d6sterreich bei der Senkung ihres Stromverbrauchs.<\/p>\n<p>Anschliessend erinnerte er das Publikum daran, dass \u00d6sterreich aufgrund seiner Mitgliedschaft in der Europ\u00e4ischen Union deren Recht und Ziele einhalten m\u00fcsse. Diese Ziele wurden in einen nationalen Energieeffizienz-Aktionsplan aufgenommen. So plant \u00d6sterreich beispielsweise, bis zum Jahr 2020 200 Petajoule Energie einzusparen.<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Herausforderungen \u00d6sterreichs im Energiebereich <\/strong><br \/>\nSchliesslich wird die \u00f6sterreichische Industrie mit mehreren Herausforderungen konfrontiert. Gegenw\u00e4rtig besteht eine einheitliche deutsch-\u00f6sterreichische Strompreiszone, doch Deutschland m\u00f6chte aus diesem gemeinsamen Marktgebiet aussteigen, was zu einer starken Erh\u00f6hung der Strompreise f\u00fcr \u00d6sterreich f\u00fchren k\u00f6nnte. Eine weitere Herausforderung ist die Umstellung auf eine Wirtschaft mit geringen CO<sub>2<\/sub>-Emissionen, d.\u00a0h. der Verzicht auf \u00d6l und Gas im privaten wie im \u00f6ffentlichen Sektor.<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><strong>Inspiration bei seinen Nachbarn zur Verbesserung des eigenen Energieverbrauchs \u00a0<\/strong><br \/>\nIm Allgemeinen ist beim Energieverbrauch der Privathaushalte in beiden L\u00e4ndern ein Anstieg zu verzeichnen. Aus diesem Grund bestand Herr Brandst\u00e4tter darauf, dass wir uns alle von unseren Nachbarn inspirieren lassen sollten, um eine rentable und umweltfreundliche Energiestrategie einzuf\u00fchren.<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><em>Der Vortrag wurde am 25. August 2017 gehalten.\u00a0<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Allgemeinen steigt der Energieverbrauch der Privathaushalte in \u00d6sterreich und der Schweiz. 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