{"id":50145,"date":"2025-11-03T07:51:27","date_gmt":"2025-11-03T06:51:27","guid":{"rendered":"https:\/\/theark.ch\/?p=50145"},"modified":"2025-11-03T08:00:38","modified_gmt":"2025-11-03T07:00:38","slug":"hooc-sorgt-fur-licht-am-ende-des-tunnels","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/hooc-sorgt-fur-licht-am-ende-des-tunnels\/","title":{"rendered":"HOOC sorgt f\u00fcr Licht am Ende des Tunnels"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Visper Unternehmen HOOC hat sich mit seiner L\u00f6sung f\u00fcr sichere Fernzugriffe erfolgreich auf einem Nischenmarkt etabliert. Seit \u00fcber zehn Jahren erm\u00f6glicht es seiner Kundschaft, mithilfe eines virtuellen Tunnels auf die Steuerungstechnik von Anlagen aller Art zuzugreifen \u2013 egal, wo sich diese befinden. Bei einem Treffen erkl\u00e4ren Gil Beauge und Daniel Berchtold, wie das funktioniert und weshalb sich die HOOC-L\u00f6sung nicht mit einem Raclettek\u00e4se vergleichen l\u00e4sst.<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Sie sind Spezialisten f\u00fcr Fernzugriffe. Mit einer kleinen und kompakten Box stellt das <a href=\"https:\/\/www.hooc.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HOOC<\/a>-Team seit der Firmengr\u00fcndung im Jahr 2015 eine L\u00f6sung zur Verf\u00fcgung, die dank VPN-Verbindung auf eine sichere Cloud Zugriffe auf Anlagesteuerungen aller Art erm\u00f6glicht. \u00abDamit haben wir zu Beginn in erster Linie ein IT-Problem gel\u00f6st, n\u00e4mlich die Schaffung eines virtuellen Tunnels von A nach B\u00bb, blickt Daniel Berchtold, Verkaufsleiter der HOOC AG, zur\u00fcck. \u00abWir geben den Kunden ein kosteninteressantes Multifunktionswerkzeug in die Hand, mit dem sie nach dem Plug-&amp;-Play-Prinzip simpel und einfach eine Verbindung auf die Steuerungstechnik ihrer Anlagen herstellen k\u00f6nnen. Egal, wo sich diese befinden.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p>Konkret heisst das, dass ein Geb\u00e4udetechnik-Unternehmen, das L\u00fcftungsanlagen an verschiedenen Standorten in der Schweiz verbaut hat, mit der HOOC-L\u00f6sung bei Bedarf jederzeit aus der Ferne auf die entsprechenden Steuerungen zugreifen kann. Gibt es nun ein Betriebsproblem auf einer Anlage wird das Unternehmen direkt benachrichtigt und kann dank der verwendeten Technologie das System aus der Ferne warten. Dadurch muss nicht extra ein Spezialist auf Platz geschickt werden. Auf diese Weise lassen sich die Anlagen an den unterschiedlichsten Orten problemlos und kosteng\u00fcnstig vom B\u00fcro aus im Auge behalten.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Das Angebot laufend weiterentwickeln<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Seit der Firmengr\u00fcndung hat HOOC das Angebot laufend weiterentwickelt und dabei Anregungen und W\u00fcnsche der Kundschaft einfliessen lassen. \u00abInzwischen k\u00f6nnen unsere Kunden auch die Steuerungstechnik verschiedener Geb\u00e4ude miteinander vernetzen, etwa bei einem W\u00e4rmeverbund\u00bb, sagt Gil Beauge, Gesch\u00e4ftsleiter bei HOOC. Zum Angebot z\u00e4hlen \u00fcberdies zahlreiche Zusatzoptionen, wie beispielsweise die Weitergabe von Daten an eine App oder bei Bedarf auch die Einbindung der Endkunden f\u00fcr Informationen \u00fcber bestimmte Prozesse. \u00abSelbst bedienen wir jedoch keine Privatkunden, weil wir keine Anlagen oder Steuerungstechnik vor Ort einbauen\u00bb, erkl\u00e4rt Daniel Berchtold. Das Angebot ist auf den B2B-Markt ausgerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Ob Geb\u00e4udetechnik, Energieversorgung oder Gemeinden: Je nach Segment gestaltet sich die Nutzung der HOOC-L\u00f6sung sehr unterschiedlich, erkl\u00e4ren die beiden Gespr\u00e4chspartner. Die meisten Kundinnen und Kunden sind aktuell mit einem Anteil von 70 Prozent in der Schweiz angesiedelt, w\u00e4hrend sich die restliche Kundschaft auf das europ\u00e4ische Umland verteilt. Ein Ziel sei es, die Marktpr\u00e4senz in Europa kontinuierlich auszubauen, um weiter wachsen zu k\u00f6nnen. \u00abUnser Angebot deckt eine extreme Nische ab\u00bb, betont Gil Beauge in diesem Zusammenhang. Es gebe nicht viele Anbieter im europ\u00e4ischen Raum, die vergleichbare Dienstleistungen im Angebot haben. Er spricht von zwei bis drei Mitbewerbern.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>M\u00f6glichst viel selbst abdecken<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Von der Produktion der Hardware, \u00fcber die Entwicklung der zugeh\u00f6rigen Software bis hin zum Verkauf wird m\u00f6glichst alles im Unternehmen selbst abgedeckt. Dazu z\u00e4hlt auch das Marketing. \u00abEs ist halt kein Raclettek\u00e4se, den wir verkaufen. Mit einem St\u00fcck Hardware und einer Cloud ist es schwieriger, Emotionen zu transportieren\u00bb, scherzt Gil Beauge. Deshalb sei es wichtig, das Know-how im Haus zu haben und auch halten zu k\u00f6nnen. Insgesamt 12 Personen sind am Standort in Visp angestellt \u2013 sie teilen sich 700 Stellenprozente. Im Verkaufsbereich arbeitet zudem eine Person von Holland aus, w\u00e4hrend der Markt in Deutschland durch eine Zweigniederlassung in Berlin bearbeitet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Unternehmen HOOC, dessen Name sich aus den jeweils ersten beiden Buchstaben von \u00abHome\u00bb und &#8211; verdreht &#8211; von \u00abControl\u00bb ableitet, ist als Aktiengesellschaft organisiert. Mehrere Mitarbeitende sind als Mitinhaber direkt beteiligt. \u00abWir verf\u00fcgen \u00fcber eine sehr flache Hierarchie. Bei unserer Gr\u00f6sse funktioniert das sehr gut. Das ist nachhaltig und motivierend\u00bb, ist Gil Beauge \u00fcberzeugt. Wenn man etwas gerne mache, dann mache man es in der Regel auch gut, erg\u00e4nzt er. \u00abMit unserem Unternehmen k\u00f6nnen wir attraktive Arbeitspl\u00e4tze im technologischen Umfeld bieten, die in der Region nicht 0815 sind.\u00bb Als Standortvorteil habe sich vor allem zu Beginn die Wirtschaftsf\u00f6rderung im Kanton erwiesen, etwa durch das Coaching und die Unterst\u00fctzung seitens CimArk und CCF. \u00abDa waren und sind wir immer gut aufgehoben.\u00bb&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong>Sich nicht verbiegen lassen<\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Als Herausforderung sieht Daniel Berchtold die neuen Richtlinien und Regelungen im Bereich der IT-Security und beim Datenschutz, die durch die EU eingefordert werden und entsprechende Zertifizierungen voraussetzen. \u00abZertifizierungen sind finanziell und ressourcentechnisch herausfordernd. Aber diese Wege m\u00fcssen wir gehen, wenn wir auf dem Markt bestehen wollen\u00bb, erkl\u00e4rt er. Gerade f\u00fcr kleinere Unternehmen wie HOOC sei es eine ziemliche H\u00fcrde und berge die Gefahr, das Innovationspotenzial zu hemmen. Angesprochen auf Digitalisierung und KI als Herausforderung, winkt er ab: \u00abIm Bereich der Automatisierung von Industrie- und Geb\u00e4udetechnik steckt ein stetiger Prozess dahinter, mit dem sich unsere Kunden schon seit langer Zeit besch\u00e4ftigen. Man redet immer mit neuen Begriffen dar\u00fcber, die Produkte aber bleiben grunds\u00e4tzlich dieselben. Und im Moment ist KI das grosse Wort\u00bb, so Berchtold.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>In den kommenden Jahren will man bei HOOC weiterhin nachhaltig und stetig wachsen. \u00abWichtig ist, dass wir uns nicht verbiegen lassen und in unserem Tempo die n\u00e4chsten Schritte gehen\u00bb, beschreibt Gil Beauge die k\u00fcnftigen Entwicklungsziele des Unternehmens. \u00abWir wollen ein attraktiver Arbeitgeber in einem innovativen Umfeld bleiben.\u00bb Fest steht, dass es am Visper Torweg nicht an spannenden Projektideen mangelt. So hat man beispielsweise erst k\u00fcrzlich im Energiebereich einen Pilot gestartet. Die HOOC-L\u00f6sung hilft dabei, Solaranlagen untereinander zu verbinden, das Netz durch Drosselung einzelner Anlagen zu stabilisieren und damit einer \u00dcberproduktion entgegenzuwirken. \u00abDas ist aktuell sicherlich ein Meilenstein f\u00fcr uns\u00bb, sind Beauge und Berchtold \u00fcberzeugt.<\/p>\n\n\n\n<p>Siehe ihre Website: <a href=\"https:\/\/www.hooc.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.hooc.ch\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Visper Unternehmen HOOC hat sich mit seiner L\u00f6sung f\u00fcr sichere Fernzugriffe erfolgreich auf einem Nischenmarkt etabliert. Seit \u00fcber zehn Jahren erm\u00f6glicht es seiner Kundschaft, mithilfe eines virtuellen Tunnels auf die Steuerungstechnik von Anlagen aller Art zuzugreifen \u2013 egal, wo sich diese befinden. 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