{"id":51163,"date":"2026-03-16T06:48:41","date_gmt":"2026-03-16T05:48:41","guid":{"rendered":"https:\/\/theark.ch\/?p=51163"},"modified":"2026-03-16T06:48:41","modified_gmt":"2026-03-16T05:48:41","slug":"start-up-divea-bereitet-industrialisierung-seiner-co%e2%82%82-abscheidungstechnologie-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/start-up-divea-bereitet-industrialisierung-seiner-co%e2%82%82-abscheidungstechnologie-vor\/","title":{"rendered":"Start-up Divea bereitet Industrialisierung seiner CO\u2082\u2011Abscheidungstechnologie vor"},"content":{"rendered":"\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Das Walliser Start-up Divea, das auf dem Campus Energypolis in Sitten ans\u00e4ssig ist, entwickelt eine innovative Technologie zur Abscheidung von CO\u2082 aus Industriekaminen. Mithilfe von Graphenmembranen mit mikroskopisch kleinen Poren nimmt das vom Mitgr\u00fcnder Karl Khalil gef\u00fchrte Unternehmen die industriellen Emissionen direkt an der Quelle ins Visier. Nachdem die Firma 2024 die Machbarkeit ihrer Technologie erfolgreich demonstriert hat, steht nun ein entscheidender Schritt bevor: der \u00dcbergang zur kontinuierlichen Produktion und zur Industrialisierung.<\/strong><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Die von <a href=\"https:\/\/www.divea.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Divea<\/a> entwickelte Technologie beruht auf einem ebenso einfachen wie genialen Prinzip. \u00abWir entwickeln Graphenmembranen, in die wir L\u00f6cher in der Gr\u00f6sse von CO\u2082\u2011Molek\u00fclen stanzen\u00bb, erkl\u00e4rt Karl Khalil. Diese Struktur erm\u00f6glicht es, Molek\u00fcle nach ihrer Gr\u00f6sse zu trennen und damit das in Industrieabgasen enthaltene CO\u2082 abzuscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese Innovation wurde bereits erfolgreich im Feld getestet. Das Unternehmen betreibt derzeit mehrere industrielle Demonstratoren, unter anderem in Aigle sowie in der Kehrichtverbrennungsanlage von Lausanne. \u00abSo k\u00f6nnen wir die Stabilit\u00e4t unserer Membranen nachweisen\u00bb, pr\u00e4zisiert der Mitgr\u00fcnder.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Ein strategischer Umzug f\u00fcr die Zukunft<\/strong><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Das Jahr 2025 war gepr\u00e4gt von einer grossen logistischen Herausforderung: dem Umzug des Unternehmens in die neuen R\u00e4umlichkeiten in Ronquoz 23. Dank des Engagements des gesamten Teams erf\u00fcllt der neue Standort die hohen technischen Anforderungen f\u00fcr die Membranproduktion \u2013 darunter Reinr\u00e4ume sowie Bereiche f\u00fcr den Aufbau einer Produktionslinie.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr 2026 besteht die Hauptaufgabe von Divea darin, auf die n\u00e4chste Produktionsstufe zu gelangen. \u00abWir m\u00f6chten von einer Chargenproduktion zu einer kontinuierlichen industriellen Fertigung wechseln\u00bb, so Karl Khalil.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieser \u00dcbergang stellt eine vielschichtige Herausforderung dar. Einerseits in finanzieller Hinsicht, da in dieser kapitalintensiven Industrie betr\u00e4chtliche Investitionen erforderlich sind. Andererseits im technischen Bereich: Heute stellt Divea Membranen in bestimmter Gr\u00f6sse her. \u00abAuf tausende Quadratmeter Produktionsvolumen zu kommen, ist eindeutig eine andere Liga\u00bb, erl\u00e4utert Karl Khalil. Der Wechsel von einem manuellen Verfahren zu einer automatisierten Rollenproduktion ist ein bedeutender Technologiesprung.<\/p>\n\n\n\n<h5 class=\"wp-block-heading\"><strong><strong>Was passiert mit dem abgeschiedenen CO\u2082?<\/strong><\/strong><\/h5>\n\n\n\n<p>Der weitere Umgang mit dem abgeschiedenen CO\u2082 h\u00e4ngt vom Standort der jeweiligen Kunden ab. \u00abEs gibt zwei grosse Kategorien: Entweder speichern unsere Kunden das CO\u2082 unterirdisch ein, oder es kann zu Methan oder anderen Stoffen weiterverarbeitet und als Rohstoff genutzt werden\u00bb, erkl\u00e4rt Karl Khalil. Das Gesch\u00e4ftsmodell von Divea beschr\u00e4nkt sich auf die Abscheidung; die Weiterverwertung des CO\u2082 erfolgt durch die Kundschaft oder Partnerunternehmen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mittelfristig reicht das transformative Potenzial der Graphenmembranen weit \u00fcber die Kohlenstoffabscheidung hinaus. Diese atomd\u00fcnnen Membranen erm\u00f6glichen ein v\u00f6llig neues Paradigma in der molekularen Trenntechnik. \u00abUnser Ziel ist es, Poren mit einer Pr\u00e4zision im Angstr\u00f6m\u2011Bereich zu entwickeln\u00bb, so der Mitgr\u00fcnder von Divea. Damit er\u00f6ffnen sich neue M\u00f6glichkeiten f\u00fcr die selektive Ionentrennung, Hochtemperaturanwendungen in chemischen Prozessen sowie weitere High\u2011Tech\u2011Anwendungen in verschiedenen Industriezweigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Weitere Informationen:<\/strong> <a href=\"http:\/\/www.divea.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.divea.ch<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Walliser Start-up Divea, das auf dem Campus Energypolis in Sitten ans\u00e4ssig ist, entwickelt eine innovative Technologie zur Abscheidung von CO\u2082 aus Industriekaminen. 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