{"id":5744,"date":"2019-05-13T12:55:00","date_gmt":"2019-05-13T10:55:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/la-start-up-valaisanne-curio-biotech-propose-une-alternative-a-l-experimentation-animale-9325\/"},"modified":"2024-09-17T18:14:07","modified_gmt":"2024-09-17T16:14:07","slug":"walliser-start-up-bietet-alternative-zu-tierversuchen-9325","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/walliser-start-up-bietet-alternative-zu-tierversuchen-9325\/","title":{"rendered":"Walliser Start-up bietet Alternative zu Tierversuchen"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die im BioArk Visp angesiedelte <a href=\"http:\/\/www.curiobiotech.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Curio Biotech<\/a> testet Kosmetikprodukte und Medikamente im Labor\u00a0und zwar an menschlichen Zellkulturen. Im Gespr\u00e4ch mit dem \u00abWalliser Boten\u00bb erkl\u00e4rt Firmengr\u00fcnder Chennakesava Cuddapah die Hintergr\u00fcnde.<\/strong><\/p>\n<p>Im internationalen Vergleich verf\u00fcgt die Schweiz \u00fcber eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig restriktive Gesetzgebung, was Tierversuche betrifft. Die Zahlen sind trotzdem hoch, auch wenn dreimal\u00a0wenige Versuche wie noch vor 25 Jahren gez\u00e4hlt werden. Allein im Jahr 2017 kamen 615 000 Tiere bei Tierversuchen zum Einsatz. Inzwischen in Verruf geraten sind Versuche f\u00fcr Kosmetikprodukte, die EU und die EFTA (darunter die Schweiz) fordern die Entwicklung von Alternativen. Eine solche bietet das Start-up Curio Biotech im BioArk in Visp.<\/p>\n<p>Das Visper Unternehmen testest Wirkstoffe von Kosmetika und Medikamente an gez\u00fcchteten menschlichen Zellkulturen. Firmengr\u00fcnder Dr. Chennakesava Cuddapah ist die Vermeidung von Tierversuchen ein zentrales Anliegen. Der 41-j\u00e4hrige Inder lebt mit seiner Familie \u2013 seine Frau stammt aus dem Wallis \u2013 in Bern. Er hat das Start-up im Jahr 2017 gegr\u00fcndet. \u00abDas Wallis ist ein wirklich innovativer Platz und gerade f\u00fcr Pharmabetriebe neben Basel der wohl attraktivste Standort\u00bb, sagt er gegen\u00fcber dem \u00abWalliser Boten\u00bb.\u00a0<\/p>\n<p>\n<strong>Bereits in den schwarzen Zahlen\u00a0<\/strong><br \/>\nF\u00fcr die Gewinnung menschlicher Zellkulturen isoliert das Start-up Prim\u00e4rzellen aus Haut und anderen Gewerbearten. \u00abDie Gewerbeproben sind im Prinzip ein Abfallprodukt, das bei Operationen anf\u00e4llt und normalerweise in den M\u00fcll wandert\u00bb, erkl\u00e4rt Cuddapah. Dank der Prim\u00e4rzellen lassen sich R\u00fcckschl\u00fcsse auf Wirkstoffe wie Sonnencreme auf Hautkulturen testen. Ein Nachteil dieser Methode liegt darin, dass im Gegensatz zu Tierversuchen ein Organismus fehlt. Deshalb setzt die Curio Biotech \u00a0auch auf komplexe 3D-In-vitro-Modelle.<\/p>\n<p>Seit der Firmengr\u00fcndung hat das von der Stiftung The Ark unterst\u00fctzte Unternehmen, das aktuell zwei Mitarbeitende z\u00e4hlt, einige hunderttausend Franken investiert. Ein kostenintensives Gesch\u00e4ftsfeld sei es, bekr\u00e4ftigt Cuddapah. \u00abDas Start-up schreibt bereits heute schwarze Zahlen. Wir wollen kontinuierlich und gesund wachsen.\u00bb Bis in zwei Jahren will er neun Personen besch\u00e4ftigen und den Umsatz auf zwei Millionen Franken steigern. Inzwischen beliefert das Unternehmen bereits Kunden in aller Welt, von den USA bis nach Russland.<\/p>\n<p>\nWeitere Informationen zum Start-up Curio Biotech lassen sich <a href=\"https:\/\/theark2017.allinone.io\/media\/document\/0\/20190508-mi-04.pdf?1557738123\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">im Artikel \u00abIhre Arbeit verhindert Tierversuche\u00bb<\/a> vom 8. Mai im \u00abWalliser Boten\u00bb lesen. \u00a0<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><strong>Quelle <\/strong>: Waliser Bote<\/p>\n<p>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die im BioArk Visp angesiedelte Curio Biotech testet Kosmetikprodukte und Medikamente im Labor\u00a0und zwar an menschlichen Zellkulturen. Im Gespr\u00e4ch mit dem \u00abWalliser Boten\u00bb erkl\u00e4rt Firmengr\u00fcnder Chennakesava Cuddapah die Hintergr\u00fcnde. Im internationalen Vergleich verf\u00fcgt die Schweiz \u00fcber eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig restriktive Gesetzgebung, was Tierversuche betrifft. 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