{"id":6300,"date":"2020-04-03T00:18:00","date_gmt":"2020-04-02T22:18:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/visieres-de-protection-pour-soignants-the-ark-et-le-fablab-sion-lancent-un-appel-aux-proprietaires-dimprimantes-3d-10152\/"},"modified":"2024-09-17T18:14:57","modified_gmt":"2024-09-17T16:14:57","slug":"schutzvisiere-produzieren-mit-3d-druckern-das-walliser-pflegepersonal-schuetzen-10152","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/schutzvisiere-produzieren-mit-3d-druckern-das-walliser-pflegepersonal-schuetzen-10152\/","title":{"rendered":"Schutzvisiere produzieren: Mit 3D-Druckern das Walliser Pflegepersonal sch\u00fctzen"},"content":{"rendered":"<p><strong>In Spit\u00e4lern gelten Schutzvisiere in der aktuellen Coronakrise als Mangelware. Dabei lassen sie sich mit einem 3D-Drucker und einer transparenten Folie auf einfache Art und Weise herstellen. Gemeinsam rufen die Stiftung The Ark und FabLab Sion deshalb alle Besitzer von 3D-Druckern zur Mithilfe auf. Ziel der Aktion ist es, m\u00f6glichst rasch \u00fcber hundert Visiere herzustellen. Und zugleich aufzuzeigen, dass Innovation auch einfache und praktische Dinge betreffen kann.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><strong>***<\/strong><\/p>\n<h3 style=\"text-align: center;\"><span><strong><span style=\"color:#4b0082;\">!! Kurzmeldung !!<\/span><\/strong><\/span><\/h3>\n<p>\n<span><span style=\"color:#008080;\">Am 8. April konnten bereits nicht weniger als 810 Schutzvisiere ans Walliser Spital und den Walliser Gesundheitsdienst geliefert werden. Vielen Dank schon jetzt an alle, die ihren Beitrag dazu geleistet haben! Eine zweite Lieferung von Visieren ist f\u00fcr den 12. April geplant. Wir halten Sie auf dem Laufenden, falls weiterer Bedarf bestehen sollte. Alle bereits produzierten Exemplare k\u00f6nnen an uns geschickt werden.<\/span><\/span><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">***<\/p>\n<p>\nDie Idee, das Fehlen von Schutzvisieren durch den Einsatz von 3D-Druckern auszugleichen, haben Gr\u00e9goire Largey und Lucas Monachon von FabLab Sion in den sozialen Medien aufgegriffen. Sie nahmen in der Folge Kontakt mit der Stiftung The Ark auf, um im Wallis ebenfalls eine Solidarit\u00e4tsaktion zu starten. Am vergangenen Wochenende f\u00fchrte das Spital Wallis bereits einen ersten Systemtest durch, der auf zwei Prototypen basierte. Dieser Test soll nun in einem gr\u00f6sseren Umfang wiederholt und auf der Grundlage von rund hundert Visieren best\u00e4tigt werden. Falls n\u00f6tig werden die Prototypen entsprechend angepasst.<\/p>\n<p>\u00abDer Vorteil dieser Visiere besteht darin, dass sie das gesamte Gesicht sch\u00fctzen, ohne die Atmung zu beeintr\u00e4chtigen oder anzulaufen\u00bb, sagt Pierre Turini, Direktor des Zentralinstituts der Walliser Spit\u00e4ler. Das Visier besteht aus zwei Teilen: einer Art Stirnband aus Kunststoff und einer transparenten Plastikfolie. Letztere ist leicht zu beschaffen, das Kunststoffteil hingegen muss nach Mass gefertigt werden. Es hat sich gezeigt, dass sich dieses sehr gut durch einen 3D-Druck herstellen l\u00e4sst. Die Herstellung dauert auf einem Heim-3D-Drucker rund eine Stunde. Informationen zum Verfahren und technische Dokumente sind unter <a href=\"http:\/\/theark.ch\/de\/page\/covid-19--ihr-3d-drucker-kann-pflegepersonal-schutzen--10150\">www.theark.ch\/de\/covid3D<\/a> und <a href=\"http:\/\/fablab-sion.ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">http:\/\/fablab-sion.ch<\/a> abrufbar.<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p><strong>Visiere schicken oder deponieren<\/strong><br \/>\nThe Ark und FabLab Sion rufen alle Besitzer von 3D-Druckern auf, m\u00f6glichst viele solcher Kunststoffteile herzustellen. Die produzierten St\u00fccke k\u00f6nnen per Post an The Ark (Rte du Rawyl 47, 1950 Sitten) geschickt oder vor den R\u00e4umlichkeiten der Stiftung deponiert werden. Alle n\u00f6tigen Informationen sind auf den Websites von The Ark und FabLab Sion abgelegt, darunter auch die technischen Daten f\u00fcr den Druck und der vorgegebene Leitfaden. Alle sind eingeladen, so viele St\u00fccke herzustellen, wie sie im Rahmen ihrer Ausr\u00fcstung und der vorhandenen Zeit produzieren k\u00f6nnen. Egal ob 1, 2 oder 10 St\u00fcck \u2013 jedes z\u00e4hlt.<\/p>\n<p>The Ark sammelt die erhaltenen Kunststoffteile, erg\u00e4nzt sie mit den n\u00f6tigen Plastikfolien und liefert die Visiere daraufhin direkt an das Spital in Sitten. \u00abWenn die Tests der Visiere positiv ausfallen und man die zunehmende Verbreitung von 3D-Druckern ber\u00fccksichtigt, k\u00f6nnten wir diese L\u00f6sung im Anschluss rasch einmal auch f\u00fcr andere Gesundheitseinrichtungen wie Rettungsdienste oder sozialmedizinische Zentren anbieten\u00bb, ist Fr\u00e9d\u00e9ric Bagnoud, Generalsekret\u00e4r von The Ark, \u00fcberzeugt. Er ist optimistisch und z\u00e4hlt auf die Solidarit\u00e4t der Bev\u00f6lkerung, im Wallis und anderswo. Die Initiative wird parallel auch in anderen Kantonen lanciert.<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>Foto :\u00a0Radio-Canada<\/p>\n<p>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Spit\u00e4lern gelten Schutzvisiere in der aktuellen Coronakrise als Mangelware. Dabei lassen sie sich mit einem 3D-Drucker und einer transparenten Folie auf einfache Art und Weise herstellen. Gemeinsam rufen die Stiftung The Ark und FabLab Sion deshalb alle Besitzer von 3D-Druckern zur Mithilfe auf. Ziel der Aktion ist es, m\u00f6glichst rasch \u00fcber hundert Visiere herzustellen. 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