{"id":7087,"date":"2020-11-30T12:50:00","date_gmt":"2020-11-30T11:50:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/le-blueark-challenge-recompense-cinq-solutions-innovantes-10383\/"},"modified":"2024-09-17T18:15:21","modified_gmt":"2024-09-17T16:15:21","slug":"fuenf-innovative-ideen-bei-blueark-challenge-ausgezeichnet-10383","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/fuenf-innovative-ideen-bei-blueark-challenge-ausgezeichnet-10383\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf innovative Ideen bei BlueArk Challenge ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Nicht weniger als 59 Unternehmen haben an der BlueArk Challenge teilgenommen und insgesamt 41 L\u00f6sungen zur Verbesserung des Wassermanagements eingereicht. Davon wurden f\u00fcnf Vorschl\u00e4ge von einer Fachjury pr\u00e4miert. Die Gewinner konnten sich jeweils einen Scheck in der H\u00f6he von 10.000 CHF sowie eine zielgerichtete Begleitung durch den Innovationspol BlueArk Entremont bei der Umsetzung ihrer Idee sichern.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Initiiert vom Innovationspol <a href=\"https:\/\/www.blueark.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BlueArk Entremont<\/a>, der <a href=\"http:\/\/theark.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiftung The Ark<\/a> und <a href=\"https:\/\/www.altis.swiss\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ALTIS<\/a> wurde die <a href=\"https:\/\/www.blueark-challenge.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BlueArk Challenge<\/a> diesen Herbst zum ersten Mal in Form eines Projektaufrufs durchgef\u00fchrt. \u00abWir wussten nicht, wie dieser Aufruf ankommen w\u00fcrde. Aber letztendlich sind wir mit der Zahl und Qualit\u00e4t der vorgeschlagenen Projekte sehr zufrieden\u00bb, sagt Guillaume von Roten, Koordinator der BlueArk Challenge. \u00abNeben der grossen Menge an eingereichten L\u00f6sungen freuen wir uns besonders dar\u00fcber, dass wir die Zusammenarbeit zwischen den Unternehmen f\u00f6rdern konnten. Diese Zusammenarbeit ist unseres Erachtens wesentlich f\u00fcr Innovationen im komplexen Bereich der Wasserwirtschaft.\u00bb<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Anfang Oktober wurden 17 Herausforderungen von verschiedenen Industriebetrieben, Gemeinden oder mit Wassermanagement in Verbindung stehenden Unternehmen online gestellt. Innerhalb von etwa einem Monat sind 41 konkrete L\u00f6sungen zu diesen Challenges vorgelegt worden. F\u00fcnf davon wurden in der Folge von der zust\u00e4ndigen Jury ausgew\u00e4hlt und ausgezeichnet.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die erste L\u00f6sung mit dem Namen \u00abSmart Twins\u00bb zielt darauf ab, die Datennutzung bei Wasserz\u00e4hlern zu optimieren. Unter der Leitung eines multidisziplin\u00e4ren Teams der <a href=\"https:\/\/www.epfl.ch\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EPFL<\/a> und der <a href=\"https:\/\/www.hevs.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HES-SO Valais\/Wallis<\/a> soll das Potenzial maschinellen Lernens genutzt werden, um eine \u00abvirtuelle\u00bb Kopie von Wassernetzen zu erstellen und anschliessend deren Betrieb in Echtzeit zu simulieren. Diese digitale \u00dcbersicht erm\u00f6glicht ein besseres Verst\u00e4ndnis der Funktionsweise des Wassernetzes einer Region, aber auch die Erkennung und Lokalisierung von Lecks, Unterbr\u00fcchen und Umleitungen. All dies kann durch die Installation weniger Sensoren erreicht werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die zweite L\u00f6sung, welche die Jury \u00fcberzeugte, stammt von der Firma <a href=\"https:\/\/icoflex.com\/en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IcoFlex<\/a>. Sie bezweckt eine Optimierung der Qualit\u00e4tskontrolle von Trinkwasser. Daf\u00fcr schl\u00e4gt das Unternehmen vor, einen Sensor zu entwickeln, der leicht in Rohre integriert werden kann, ohne mit der Fl\u00fcssigkeit in Kontakt zu kommen. Dabei analysiert der Sensor in Echtzeit die physikalischen und chemischen Ver\u00e4nderungen des Wassers. Die L\u00f6sung umfasst auch statistische Modelle und die Nutzung k\u00fcnstlicher Intelligenz f\u00fcr die Verarbeitung der gesammelten Daten.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Waadtl\u00e4nder Start-up <a href=\"https:\/\/flybotix.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Flybotix SA<\/a> ist der dritte Gewinner der BlueArk Challenge. Es hat eine L\u00f6sung f\u00fcr die Inspektion und 3D-Modellierung von grossen Wasserleitungen entwickelt. Daf\u00fcr wird eine Drohne verwendet, die mit einer HD-W\u00e4rmebildkamera und LED-Beleuchtung ausgestattet ist. Diese Flugmaschine ist so konstruiert, dass sie in Rohre schl\u00fcpfen kann. Nach einem Innenflug wird ein digitaler 3D-Zwilling des entsprechenden Rohrs erstellt, mit dem die Erkennung von Lecks und anderen Problemen erm\u00f6glicht wird und der gleichzeitig die Sicherheit des Wartungspersonals sicherstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Jury zeichnete auch die Eingabe von ODILE-aus, die von einem Konsortium aus zwei Unternehmen (<a href=\"http:\/\/www.hydrolina.ch\/startseite\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hydrolina<\/a> und <a href=\"https:\/\/orbiwise.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Orbiwise<\/a>) und zwei akademischen Institutionen (Centre Interdisciplinaire de Recherche sur la Montagne der Universit\u00e4t Lausanne und Global Mountain Biodiversity Assessment der Universit\u00e4t Bern) getragen wird. Sie zielt darauf ab, die Verschwendung von Bew\u00e4sserungswasser zu begrenzen, ohne die Ertr\u00e4ge zu schm\u00e4lern. Die L\u00f6sung ist eine Entscheidungshilfe f\u00fcr Landwirte anhand zahlreicher Indikatoren, die auf der Grundlage statischer oder dynamischer Messungen, aber auch von Prognosemodellen gewonnen werden. Eine Plattform sorgt f\u00fcr den Erfahrungsaustausch unter Landwirten und damit verbundene Ventile erm\u00f6glichen eine Fernsteuerung der Wasserversorgung.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das j\u00fcngste Siegerprojekt wird ebenfalls von einem Konsortium von Unternehmen (<a href=\"https:\/\/suisse.zero-c.com\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ZERO-C Climat Gestion<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.redelec.ch\/de-de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RedElec Technologie<\/a> und <a href=\"http:\/\/www.nvterra.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">NVTerra<\/a>) getragen. Ziel ist es, die rund 100.000 Tonnen Schnee, die jedes Jahr im Tourismusort Verbier ger\u00e4umt werden, zu verwerten. Dazu schl\u00e4gt die Walliser Gruppe vor, an Orten mit hohem K\u00fchlbedarf im Sommer Gruben anzulegen und den Schnee dort einzulagern. Mit Hilfe von W\u00e4rmetauschern soll es m\u00f6glich sein, im Sommer zu k\u00fchlen und Energie zu sparen. Das Wasser aus dem Schnee wird elektrochemisch behandelt, bevor es abgeleitet wird. Auch das im Wasser enthaltene Salz will man zur\u00fcckgewinnen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00abDiese f\u00fcnf konkreten L\u00f6sungen werden in den kommenden Monaten gemeinsam mit den entsprechenden Partnern umgesetzt. Die Zusammenarbeit zielt auf eine rasche Entwicklung von funktionalen Prototypen ab, die von interessierten Stellen konkret im Alltag bei ihrem Wassermanagement genutzt werden k\u00f6nnen\u00bb, bemerkt St\u00e9phane Storelli, Direktor f\u00fcr Innovation bei ALTIS. BlueArk Entremont bietet den f\u00fcnf Gewinnern ausserdem Coaching-Dienste, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, sowie die M\u00f6glichkeit, an verschiedenen thematischen Workshops teilzunehmen.<\/p>\n<p>Eine vierte Ausgabe der BlueArk Challenge, wiederum in Form eines Projektaufrufs, ist f\u00fcr 2021 geplant.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong>\u00a0Pressemitteilung BlueArk<\/p>\n<p><strong>Bild<\/strong> :\u00a0Gailland et Fils<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht weniger als 59 Unternehmen haben an der BlueArk Challenge teilgenommen und insgesamt 41 L\u00f6sungen zur Verbesserung des Wassermanagements eingereicht. Davon wurden f\u00fcnf Vorschl\u00e4ge von einer Fachjury pr\u00e4miert. 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