{"id":7580,"date":"2022-02-08T08:14:00","date_gmt":"2022-02-08T07:14:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/quatre-solutions-innovantes-recompensees-par-le-blueark-challenge-10744\/"},"modified":"2024-09-17T18:15:52","modified_gmt":"2024-09-17T16:15:52","slug":"blueark-challenge-vier-innovative-loesungen-ausgezeichnet-10744","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/blueark-challenge-vier-innovative-loesungen-ausgezeichnet-10744\/","title":{"rendered":"BlueArk Challenge: Vier innovative L\u00f6sungen ausgezeichnet"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein Filter zur Remineralisierung von Regenwasser, dynamische Ventile f\u00fcr die Trinkwasserregulierung, eine Mikroturbine zur Messung der Bew\u00e4sserungsmenge sowie Infrarotkameras in Wildb\u00e4chen: Diese vier innovativen Konzepte wurden im Rahmen der zweiten BlueArk Challenge ausgezeichnet. Ihre Initianten erhalten einen Scheck in der H\u00f6he von jeweils 10&#39;000 Franken und Unterst\u00fctzung bei der Umsetzung.<\/strong><\/p>\n<p>Die BlueArk Challenge ist eine Initiative des <a href=\"https:\/\/www.blueark.ch\/fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BlueArk Entremont Innovation Cluster<\/a>. Im Herbst 2021 wurden 14 <a href=\"https:\/\/www.blueark-challenge.ch\/de\/#herausforderungen\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Herausforderungen<\/a> von acht verschiedenen regionalen Diensten, Gemeinden oder Unternehmen mit Bezug zumThema Wassermanagement in der Westschweiz online gestellt. Insgesamt reichten 31 verschiedene Unternehmen oder Institutionen 22 konkrete L\u00f6sungen zur Bew\u00e4ltigung dieser Challenges ein.\u00a0<br \/>\n\u00abDie Vorschl\u00e4ge waren von guter Qualit\u00e4t und die Entscheidung in der Jury war schwierig. Das zeigt auch, dass der Bereich Wassermanagement auf grosses Interesse st\u00f6sst und dass innovative L\u00f6sungen vorgeschlagen werden k\u00f6nnen\u00bb, erkl\u00e4rt Anyssia Bovier, Koordinatorin der BlueArk Challenge zufrieden. Letztendlich konnte die Jury deshalb vier L\u00f6sungen mit grossem Potenzial ausw\u00e4hlen.\u00a0<\/p>\n<p>\n<strong>Ein Filter und ein Ventil \u2013 beide intelligent<\/strong><br \/>\nDie erste L\u00f6sung wird von der Firma RWB Wallis getragen. Sie ist f\u00fcr Bergh\u00fctten und andere in der H\u00f6he gelegene Bauten ohne Trinkwasseranschluss bestimmt. Die Idee: Einen vorhandenen Filter verwenden und anpassen, um Wasser aus einem Gew\u00e4sser oder Regenwasser, das von einem Dach gesammelt wird, zu reinigen. Der Filter muss also f\u00fcr Regenwasser und extreme Bedingungen geeignet sein. Dieses Projekt wurde von der Groupe Mutuel zus\u00e4tzlich mit dem Sonderpreis \u00abCoup de Coeur\u00bb ausgezeichnet.\u00a0<\/p>\n<p>Das Ingenieurb\u00fcro BG Ing\u00e9nieurs Conseils ist f\u00fcr die zweite preisgekr\u00f6nte Idee verantwortlich. Es schl\u00e4gt eine hydraulische L\u00f6sung zur Verbesserung der Trinkwasserqualit\u00e4t vor, indem es die Stagnation des Wassers in den Netzen (z. B. in Tourismusorten w\u00e4hrend der Nebensaison) einschr\u00e4nkt. Das System schl\u00e4gt die Installation eines oder mehrerer motorisierter Ventile vor, die mit einem Drucksensor ausgestattet sind und lokal durch einen Algorithmus gesteuert werden.\u00a0<\/p>\n<p>\n<strong>Bew\u00e4ssern und \u00dcberwachen leicht gemacht<\/strong><br \/>\nDie italienischen Unternehmen Advanced Microturbines und Rain sind die dritten Gewinner der BlueArk Challenge. Sie haben eine innovative Turbine entwickelt, welche die Wasserverteilung beim Bew\u00e4ssern optimieren kann. Mithilfe von Sensoren und k\u00fcnstlicher Intelligenz ist das System in der Lage, den Wasserverbrauch f\u00fcr die Bew\u00e4sserung von Kulturen um 80% zu senken. Die Mikroturbine versorgt das gesamte Bew\u00e4sserungssystem und die Sensoren mit Strom. Eine Pilotanlage k\u00f6nnte bald in der Gemeinde Salgesch eingerichtet werden.\u00a0<\/p>\n<p>Die Jury zeichnete ausserdem eine L\u00f6sung aus, die das Unternehmen Precidata in Zusammenarbeit mit dem CSEM in Neuenburg entwickelt hat. Ihr Ziel ist es, den Durchfluss von Wildb\u00e4chen, B\u00e4chen und Suonen ber\u00fchrungslos und ohne schwere Eingriffe in den Wasserlauf messen zu k\u00f6nnen. Sie basiert auf einem System, das aus zwei Infrarotkameras besteht, welche den Durchfluss aus zwei verschiedenen Winkeln filmen und es erm\u00f6glichen, ihn in drei Dimensionen zu rekonstruieren. Das energieautarke System kommuniziert drahtlos mit einem \u00dcberwachungsserver.<\/p>\n<p>\n<strong>Mehrere Prototypen in Vorbereitung<\/strong><br \/>\n\u00abDiese vier L\u00f6sungen werden in den n\u00e4chsten Monaten mit den Partnern und Challenge-Tr\u00e4gern entwickelt. Die Idee ist, schnell zu funktionierenden Prototypen zu gelangen und diese dann anderen Kunden im Bereich Wassermanagement zur Verf\u00fcgung zu stellen\u00bb, so Laurent Horvath, treibende Kraft hinter BlueArk Entremont. Das BlueArk wird den vier Preistr\u00e4gern ausserdem Coaching-Leistungen, insbesondere im wirtschaftlichen Bereich, sowie die M\u00f6glichkeit zur Teilnahme an verschiedenen thematischen Workshops bieten. Auch 2022 soll es wieder eine Ausgabe der BlueArk Challenge geben.<\/p>\n<p>\n<strong>Quelle<\/strong>: Mitteilung BlueArk Challenge<br \/>\n<strong>Fotokredit<\/strong>: JF Concept<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Filter zur Remineralisierung von Regenwasser, dynamische Ventile f\u00fcr die Trinkwasserregulierung, eine Mikroturbine zur Messung der Bew\u00e4sserungsmenge sowie Infrarotkameras in Wildb\u00e4chen: Diese vier innovativen Konzepte wurden im Rahmen der zweiten BlueArk Challenge ausgezeichnet. Ihre Initianten erhalten einen Scheck in der H\u00f6he von jeweils 10&#39;000 Franken und Unterst\u00fctzung bei der Umsetzung. 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