{"id":8634,"date":"2024-04-29T11:38:00","date_gmt":"2024-04-29T09:38:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/gestion-de-leau-deux-innovations-remportent-chf-10-000-11341\/"},"modified":"2024-09-17T18:17:51","modified_gmt":"2024-09-17T16:17:51","slug":"wassermanagement-zwei-innovative-loesungen-erhalten-je-10-000-franken-11341","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/wassermanagement-zwei-innovative-loesungen-erhalten-je-10-000-franken-11341\/","title":{"rendered":"Wassermanagement: Zwei innovative L\u00f6sungen erhalten je 10&#8217;000 Franken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Mit k\u00fcnstlicher Intelligenz und einem digitalen Zwilling die Trinkwasserversorgung in Gemeinden sicherstellen und mit einer innovativen Sickerbox die Versickerung von Regenwasser f\u00f6rdern. So lauten die L\u00f6sungen der beiden Innovationen, die von der Jury der 6. <a href=\"https:\/\/blueark-challenge.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BlueArk Challenge<\/a> ausgezeichnet wurden. Das Konsortium <a href=\"https:\/\/www.ig-group.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">IG group<\/a> \/ <a href=\"https:\/\/de.rwbgroupe.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">RWB<\/a> sowie das Unternehmen <a href=\"https:\/\/www.wsp.com\/de-ch\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">WSP | BG<\/a>, die Tr\u00e4ger dieser eingereichten Projekte, gewinnen jeweils CHF 10&#39;000 in bar. BlueArk wird ihre k\u00fcnftige Gesch\u00e4ftsentwicklung unterst\u00fctzen. OIKEN und der VSA, welche die entsprechenden Herausforderungen formuliert haben, werden den Gewinnern ihrerseits helfen, ihre Innovationen in die Praxis umzusetzen. Damit kann die BlueArk Challenge ihre Rolle als Beschleuniger von Innovationen in der Wasserwirtschaft erneut voll ausspielen.\u00a0<\/strong><br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>Die BlueArk Challenge wird gemeinsam von <a href=\"https:\/\/blueark.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BlueArk<\/a> und der <a href=\"http:\/\/theark.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiftung The Ark<\/a> organisiert und ist ein Aufruf f\u00fcr Projekte, die mithilfe von Open-Innovation-Methoden die Herausforderungen der Wasserwirtschaft l\u00f6sen wollen. Sechs Problemstellungen wurden dieses Jahr von Akteuren wie der Stadt Monthey, OIKEN, dem VSA, dem Schweizer Alpenclub, ALTIS, T\u00e9l\u00e9verbier oder der Walliser Dienststelle f\u00fcr Umwelt eingebracht.<strong>\u00a0<\/strong><br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p>Die Fachjury zeichnete das Projekt IAquaspy aus, das von den Walliser Ingenieurb\u00fcros IG group und RWB Valais SA getragen wird. Es bietet eine Antwort auf die Herausforderung des Wasserversorgers <a href=\"https:\/\/oiken.ch\/de\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">OIKEN<\/a>, der eine technische L\u00f6sung zur Entscheidungshilfe bei der Besch\u00e4digung von Trinkwassernetzen sucht. Die Betreiber von Wassernetzen m\u00fcssen die Wasserversorgung sicherstellen, und zwar auch im Krisenfall. W\u00e4hrend sie zwar wissen, wie ihr Netz in gew\u00f6hnlichen Situationen funktioniert, ist es f\u00fcr sie schwer absch\u00e4tzbar, wie es im Falle eines Zwischenfalls reagiert (z.B. bei Stromknappheit (Plan OSTRAL) oder bei Rohrbr\u00fcchen).\u00a0<\/p>\n<p>Um diese Unsicherheiten zu beseitigen, schlagen die IG group und RWB Valais SA vor, ein Entscheidungshilfe-Tool zu entwickeln, das auf k\u00fcnstlicher Intelligenz und dem SVGW-Standard basiert. Das Computermodul soll in der Lage sein, verschiedene Arten von Zwischenf\u00e4llen und deren Auswirkungen auf das Netz zu simulieren. So ist beispielsweise vorgesehen, die im Krisenfall zu transportierende Wassermenge zu bestimmen und geeignete Versorgungsstellen zu lokalisieren. Das Tool wird zudem dazu dienen, die Planung von pr\u00e4ventiven und pr\u00e4diktiven Massnahmen zu verbessern. Ausserdem soll es die notwendigen Investitionen festlegen, um die Wassernetze entsprechend zu optimieren.\u00a0<\/p>\n<p>Dieses neue Modul k\u00f6nnte mit numerischen Simulationen des Netzes gekoppelt werden, um sachdienlichere L\u00f6sungen vorzuschlagen. Die Wasserversorger w\u00e4ren mit dieser L\u00f6sung besser auf Spannungsperioden vorbereitet und k\u00f6nnten bei Krisen schnell die richtigen Entscheidungen treffen.\u00a0<\/p>\n<p>\n<strong>Eine Infiltrationsbox, um Wasser von Hanglagen besser abzuleiten<\/strong><\/p>\n<p>Das zweite Projekt, das von der Jury ausgezeichnet wurde, ist das von WSP | BG Ing\u00e9nieurs Conseils SA getragene Projekt. Es zielt darauf ab, die Versickerung von Wasser in Hanglagen zu f\u00f6rdern. In diesem Zusammenhang muss das Wassermanagement zus\u00e4tzliche Faktoren wie die Gefahr von Erdrutschen, Wiederaufstau oder Abfl\u00fcssen ber\u00fccksichtigen. Die \u00abklassischen\u00bb Konzepte, bei denen das Wasser durch Gitter gesammelt und dann durch Rohre abgeleitet wird, sind nicht ideal. WSP | BG schl\u00e4gt deshalb vor, eine platzsparende, leichte und robuste Infiltrationsbox zu entwickeln. Diese soll es erm\u00f6glichen, das Regenwasser aufzufangen, es durch verschiedene Materialschichten zu f\u00fchren und dann effizient in den Untergrund abzuleiten. Die Idee ist, den Abfluss zu verlangsamen, eine angemessene Wasseraufbereitung zu gew\u00e4hrleisten und das Versickern des Wassers zu erleichtern.<br \/>\n\u00a0<br \/>\nDie Boxen sind etwa 40 Zentimeter breit und einen Meter lang und eignen sich besonders f\u00fcr Strassenr\u00e4nder. Eine Entscheidungshilfe kann hinzugef\u00fcgt werden, um objektive Kriterien und Schwellenwerte f\u00fcr die Umsetzung dieser Art von L\u00f6sung zu definieren. Der VSA (<a href=\"https:\/\/vsa.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verband Schweizer Abwasser- und Gew\u00e4sserschutzfachleute<\/a>) hat diese Herausforderung initiiert. Der Verband wird WSP | BG bei der Umsetzung vor Ort in Zusammenarbeit mit der Walliser Dienststelle f\u00fcr Umwelt und ALTIS unterst\u00fctzen. Die Schweiz mit ihren zahlreichen H\u00f6henunterschieden bietet zahlreiche M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Experimente und damit auch f\u00fcr einen kommerziellen Erfolg.<\/p>\n<p>\n<strong>Scheck \u00fcber CHF 10&#39;000 und Begleitung f\u00fcr die Preistr\u00e4ger<\/strong><\/p>\n<p>Die beiden Preistr\u00e4ger k\u00f6nnen nun mit einem Betrag von CHF 10&#39;000.- in bar nach Hause gehen. Sie werden zudem die Gelegenheit haben, ihre Ideen mit Fachleuten aus dem Bereich und den Tr\u00e4gern der Challenges gemeinsam zu kreieren. Sie werden \u00fcberdies von verschiedenen Unterst\u00fctzungen profitieren k\u00f6nnen, um ihr Projekt zu entwickeln und umzusetzen. BlueArk wird seinerseits ein individuelles Coaching anbieten, insbesondere f\u00fcr den wirtschaftlichen Teil des Projekts.<\/p>\n<p>\nDie BlueArk Challenge wurde 2018 ins Leben gerufen, um Innovationen im Bereich der Wasserwirtschaft zu beleben. Sie fand zun\u00e4chst zwei Jahre lang in Form eines Hackathons statt, bevor sie f\u00fcr die folgenden vier Ausgaben in einen Projektaufruf umgewandelt wurde.<br \/>\n\u00a0<br \/>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit k\u00fcnstlicher Intelligenz und einem digitalen Zwilling die Trinkwasserversorgung in Gemeinden sicherstellen und mit einer innovativen Sickerbox die Versickerung von Regenwasser f\u00f6rdern. 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