{"id":8779,"date":"2024-06-10T15:49:00","date_gmt":"2024-06-10T13:49:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/lancement-de-la-troisieme-phase-du-developpement-de-lepfl-en-valais-11365\/"},"modified":"2024-09-17T18:18:08","modified_gmt":"2024-09-17T16:18:08","slug":"auftakt-zur-dritten-entwicklungsphase-der-epfl-im-wallis-11365","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/auftakt-zur-dritten-entwicklungsphase-der-epfl-im-wallis-11365\/","title":{"rendered":"Auftakt zur dritten Entwicklungsphase der EPFL im Wallis"},"content":{"rendered":"<p><strong>Angesichts der positiven Bilanz des <a href=\"https:\/\/www.epfl.ch\/about\/campus\/valais-en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">assoziierten Campus EPFL Valais Wallis<\/a> haben der Staatsrat und die EPFL-Direktion ihre Absicht ge\u00e4ussert, ihre Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, um gemeinsam ein Forschungs-, Innovations- und Ausbildungszentrum von nationaler und internationaler Bedeutung rund um die gr\u00fcne Energiewende zu schaffen. Diese wird nun in einem Nachtrag der Vereinbarung zwischen der EPFL und dem Staat Wallis formalisiert. Die EPFL verpflichtet sich, im Wallis sechs zus\u00e4tzliche Lehrst\u00fchle einzurichten. Zwei davon werden vom Kanton finanziert.\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>\nDie Eidgen\u00f6ssische Technische Hochschule Lausanne (<a href=\"https:\/\/www.epfl.ch\/about\/campus\/valais-en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">EPFL<\/a>) und der <a href=\"https:\/\/www.epfl.ch\/about\/campus\/valais-en\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kanton Wallis<\/a> unterzeichneten am 19. Dezember 2012 eine Ansiedlungsvereinbarung, die den Beginn einer erfolgreichen Zusammenarbeit zur St\u00e4rkung von Forschung und Innovation in der Region markiert. Diese erste Ansiedlungsphase legte den Grundstein f\u00fcr eine dauerhafte Pr\u00e4senz der EPFL im Wallis, mit einem besonderen Schwerpunkt auf den Bereichen Energie, gr\u00fcne Chemie und Gesundheit.\u00a0<\/p>\n<p>Der am 30. August 2017 unterzeichnete Nachtrag II der Vereinbarung von 2012 f\u00fchrte zur Einrichtung eines Forschungszentrums f\u00fcr die alpine und polare Umwelt (<a href=\"https:\/\/www.epfl.ch\/research\/domains\/alpole\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">ALPOLE<\/a>), das auf Umweltwissenschaften mit einem besonderen Fokus auf extreme alpine und polare Umgebungen ausgerichtet ist.\u00a0<\/p>\n<p>In weniger als zehn Jahren trugen die Investition des Kantons Wallis und das Vertrauen der kantonalen Beh\u00f6rden in die EPFL Fr\u00fcchte. Der Technologietransfer in den Schl\u00fcsselsektoren der Walliser Wirtschaft wurde verst\u00e4rkt und jeder vom Kanton investierte Franken brachte der lokalen Wirtschaft mehr als drei Franken ein, wie die k\u00fcrzlich von der EPFL ver\u00f6ffentliche <a href=\"https:\/\/www.epfl.ch\/about\/facts\/fr\/epfl-valais-wallis-un-pari-reussi\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Data-Story<\/a> \u00fcber ihre T\u00e4tigkeiten im Wallis zeigt.\u00a0<\/p>\n<p>Die ersten beiden Entwicklungsphasen des assoziierten Campus EPFL im Wallis trugen dazu bei, die lokale Wirtschaft anzukurbeln. Die starke Einbindung des Kantons erm\u00f6glichte einen raschen Return on Investment und f\u00fchrte zur Weiterentwicklung der Schl\u00fcsselsektoren der Walliser Wirtschaft. Im Gegenzug konsolidierte die EPFL ihre Pr\u00e4senz, investierte mehr als eingangs vorgesehen und baute starke Beziehungen zu den lokalen Akteurinnen und Akteuren auf.\u00a0<\/p>\n<p>Auf der Grundlage von Technologien, die von Forschungsgruppen im Wallis entwickelt wurden, sind neun Start-ups gegr\u00fcndet und damit Arbeitspl\u00e4tze mit hoher Wertsch\u00f6pfung geschaffen worden. Diese Start-ups positionieren das Wallis an der Spitze der Rangliste der innovativsten Kantone und erm\u00f6glichen, Risikokapital in unseren Kanton zu locken. Der assoziierte Campus EPFL Valais Wallis arbeitet mit der <a href=\"https:\/\/www.hevs.ch\/de\/Hochschule\/hochschule-fur-ingenieurwissenschaften\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hochschule f\u00fcr Ingenieurwissenschaften<\/a> bei etwa 30 Projekten und beim Wissens- und Technologietransfer in die Wirtschaft zusammen. Die Start-ups aus den EPFL-Labors werden von <a href=\"https:\/\/www.cimark.ch\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">CimArk<\/a>, dem operativen Arm der <a href=\"https:\/\/www.cimark.ch\/de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stiftung The Ark<\/a>, begleitet und in ihrer Entwicklung unterst\u00fctzt. Die Wertsch\u00f6pfungskette, die der Kanton und die EPFL umsetzen wollten, ist heute voll funktionsf\u00e4hig. Der <a href=\"https:\/\/www.hevs.ch\/de\/fachhochschule-wallis\/campus\/gesundheitscampus--sitten-205028\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">k\u00fcnftige Gesundheitscampus<\/a> sowie das k\u00fcnftige Geb\u00e4ude des Innovationsparks werden dieses umfangreiche Dispositiv im Dienste der Innovation erg\u00e4nzen.\u00a0<\/p>\n<p>Die EPFL im Wallis: das sind zurzeit f\u00fcnfzehn Lehrst\u00fchle und mehr als 250 Mitarbeitende, von denen sich 70 Prozent im Kanton niedergelassen haben. Angesichts dieser positiven Bilanz haben der Staatsrat und die EPFL-Direktion ihre Absicht ge\u00e4ussert, ihre Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, um gemeinsam ein Forschungs-, Innovations- und Ausbildungszentrum von nationaler und internationaler Bedeutung rund um die gr\u00fcne Energiewende zu schaffen, und am 30. November 2022 in Sitten eine Grundsatzvereinbarung unterzeichnet. Diese Vereinbarung wurde heute in einem neuen Nachtrag der Vereinbarung von 2012 formalisiert.\u00a0<\/p>\n<p>Der f\u00fcr diese neue Phase vorgeschlagene akademische Plan erm\u00f6glicht so, das Walliser \u00d6kosystem im Bereich der erneuerbaren Energien und der Dekarbonisierung zu st\u00e4rken und gleichzeitig die M\u00f6glichkeit zu bieten, die bereits vorhandenen Kompetenzen zu erg\u00e4nzen, um das Wallis als eine Referenz in diesen Bereichen zu positionieren.\u00a0<\/p>\n<p>Die EPFL verpflichtet sich, sechs zus\u00e4tzliche Lehrst\u00fchle im Wallis einzurichten, die da sind: Digitalisierung im Bereich hydraulische Maschinen, Energiespeichersysteme, Untersuchung von Grenzfl\u00e4chen- und Oberfl\u00e4chenph\u00e4nomenen von Materialien (z.B. Wechselwirkung zwischen Oberfl\u00e4chen und Wasser), Design von Wasserkraftinfrastrukturen, Dekarbonisierung sowie Materialien und Systeme f\u00fcr Batterien. Der Kanton Wallis seinerseits verpflichtet sich, zwei dieser sechs zus\u00e4tzlichen Lehrst\u00fchle zu finanzieren. In den ersten sieben Jahren entspricht die Investition f\u00fcr den Kanton einem j\u00e4hrlichen Betrag von 1,2 Millionen Franken pro Lehrstuhl und ab dem 8. Jahr 2,1 Millionen Franken pro Lehrstuhl und Jahr. Die EPFL verpflichtet sich ihrerseits, vier Lehrst\u00fchle zu finanzieren. Im Jahr 2032 wird der assoziierte Campus EPFL Valais Wallis somit \u00fcber 22 Lehrst\u00fchle und vier aktive Forschungsgruppen im Wallis verf\u00fcgen.\u00a0<\/p>\n<p>Der Kanton stellt ausserdem kostenlos die R\u00e4umlichkeiten und n\u00f6tigen Infrastrukturen f\u00fcr die Einrichtung der Lehrst\u00fchle zur Verf\u00fcgung. Im Rahmen dieser neuen Entwicklungsphase unterst\u00fctzt die EPFL zudem die Einrichtung einer F\u00f6rderstelle f\u00fcr die Wissenschaft im Wallis.<\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong> Medienmitteilung<\/p>\n<p>\n\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Angesichts der positiven Bilanz des assoziierten Campus EPFL Valais Wallis haben der Staatsrat und die EPFL-Direktion ihre Absicht ge\u00e4ussert, ihre Kr\u00e4fte zu b\u00fcndeln, um gemeinsam ein Forschungs-, Innovations- und Ausbildungszentrum von nationaler und internationaler Bedeutung rund um die gr\u00fcne Energiewende zu schaffen. 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