{"id":8994,"date":"2024-09-10T12:11:00","date_gmt":"2024-09-10T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/les-premiers-bateaux-de-mobyfly-vogueront-des-l-automne-2025-11398\/"},"modified":"2025-05-19T16:51:49","modified_gmt":"2025-05-19T14:51:49","slug":"les-premiers-bateaux-de-mobyfly-vogueront-des-l-automne-2025-11398","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/les-premiers-bateaux-de-mobyfly-vogueront-des-l-automne-2025-11398\/","title":{"rendered":"Erste Boote von MobyFly legen im Herbst 2025 ab"},"content":{"rendered":"<p><strong>Das Walliser Start-up MobyFly, das vom Windsurf-Weltmeister Anders Bringdal, dem Bau- und Computeringenieur Ricardo Bencatel und der Unternehmerin Sue Putallaz gegr\u00fcndet wurde, will mit seinen emissionsfreien Tragfl\u00fcgelbooten den Massenschifffahrtssektor revolutionieren. Ziel ist eine Fortbewegung, ohne die Luft oder die Gew\u00e4sser zu verschmutzen. Die ersten Boote sollen bereits im Herbst 2025 vom Stapel laufen. Dar\u00fcber berichtete die franz\u00f6sische Zeitung L&#8217;AGEFI in einem k\u00fcrzlich erschienenen Artikel.    <\/strong><\/p>\n\n<div style=\"height:30px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n<p>Die wichtigste Innovation von <a href=\"https:\/\/mobyfly.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">MobyFly<\/a> besteht in der Verwendung von Foils, die denen der Segelboote des America&#8217;s Cup \u00e4hneln. \u201cDiese Unterwasserfl\u00fcgel heben das Boot \u00fcbers Wasser, wodurch der Luftwiderstand und damit der Energieverbrauch erheblich reduziert werden\u201c, erkl\u00e4rt Sue Putallaz im Artikel. Im Vergleich zu einem herk\u00f6mmlichen Boot spart eine derartige Technologie bis zu 94% Energie.  <\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\n\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n\n<\/div>\n\n<\/div>\n<p>\n<\/p>\n<p>Dank dieses Fortschritts k\u00f6nnen die Boote von MobyFly eine Reisegeschwindigkeit von 38 Knoten, also 70 km\/h, erreichen und haben dabei eine grosse Reichweite. Die Elektro- oder Wasserstoffmotoren stossen keine Treibhausgase aus. \u201eKeine CO2-Emissionen, keine Wellen, kein L\u00e4rm und ein sehr angenehmer Komfort f\u00fcr die Nutzerinnen und Nutzer\u201c, fasst Sue Putallaz zusammen.  <\/p>\n<p>\n\n<\/p>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n<p>\n<p><strong>Zuerst der Massentransport<\/strong><\/p>\n<p>In der Schweiz entfallen \u00fcber 90% der CO2-Emissionen der Schifffahrt auf gewerblich genutzte Schiffe. MobyFly konzentriert sich daher auf den Massentransport. \u201eEs ist einfacher, im Seeverkehr schnell zu handeln als im Luftverkehr\u201c, meint Sue Putallaz und erinnert daran, dass beide Sektoren j\u00e4hrlich mehr als 2 Milliarden Passagiere bef\u00f6rdern. So kann beispielsweise eine Fahrt von Lausanne nach Le Bouveret mit einem Tragfl\u00fcgelboot auf etwa 30 Minuten verk\u00fcrzt werden, w\u00e4hrend es mit dem Auto 45 Minuten oder mit dem Zug \u00fcber eine Stunde dauert.   <\/p>\n<p>\n<\/p>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n<p><\/p>\n<p>Die Boote von MobyFly erf\u00fcllen auch die besonderen Anforderungen des \u00f6ffentlichen Verkehrs und erlauben das Anlegen in H\u00e4fen mit geringer Wassertiefe. \u201eDie Foils k\u00f6nnen wie Vogelfl\u00fcgel eingeklappt oder ganz ausgefahren werden. Unsere einziehbaren Patente erm\u00f6glichen es, in 50 Zentimeter Wassertiefe zu fahren\u201c, erkl\u00e4rt Sue Putallaz. <\/p>\n<p>\n<\/p>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n<p><\/p>\n<p><strong>Drei Bootsgr\u00f6ssen und Auftragsabsichten von \u00fcber 300 Millionen<\/strong><\/p>\n<p>Das Start-up hat drei Bootsgr\u00f6ssen entwickelt: je eine Gr\u00f6sse mit einer Kapazit\u00e4t von bis zu 30 Passagieren, mit 60 bis 120 Passagieren und schliesslich mit bis zu 350 Passagieren. Der Preis f\u00fcr ein Tragfl\u00fcgelboot liegt je nach Gr\u00f6sse zwischen 1,6 Millionen Franken und \u00fcber 15 Millionen Franken. Das Unternehmen MobyFly, das ausschliesslich im BtoB-Gesch\u00e4ft t\u00e4tig ist, hat bereits die ersten Vertr\u00e4ge unterzeichnet. Die Auftragsabsichten belaufen sich auf \u00fcber 300 Millionen Franken, haupts\u00e4chlich f\u00fcr kleine und mittlere Boote.   <\/p>\n<p>\n<\/p>\n<div class=\"wp-block-spacer\" aria-hidden=\"true\">\u00a0<\/div>\n<p><\/p>\n<p>Im Juli 2021 hat das Start-up eine erste Finanzierungsrunde mit professionellen Investoren durchgef\u00fchrt, um seinen Prototypen auf den Markt zu bringen. Ab Dezember 2022 wurde der Prototyp zu Wasser gelassen und getestet, um ein Gesch\u00e4ftsmodell zu erarbeiten. MobyFly befindet sich derzeit in der Phase der Kapitalbeschaffung von 10 Millionen Franken, um zur Industrialisierung und Vermarktung der Produkte \u00fcberzugehen. Die Markteinf\u00fchrung ist f\u00fcr den Herbst 2025 geplant ist.  <\/p>\n<p><strong>Quelle:<\/strong> <a href=\"https:\/\/agefi.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">AGEFI<\/a>, Artikel von Laure Wagner (Sommerserie \u00fcber 10 Schweizer Firmen, welche die Welt ver\u00e4ndern) <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Walliser Start-up MobyFly, das vom Windsurf-Weltmeister Anders Bringdal, dem Bau- und Computeringenieur Ricardo Bencatel und der Unternehmerin Sue Putallaz gegr\u00fcndet wurde, will mit seinen emissionsfreien Tragfl\u00fcgelbooten den Massenschifffahrtssektor revolutionieren. Ziel ist eine Fortbewegung, ohne die Luft oder die Gew\u00e4sser zu verschmutzen. Die ersten Boote sollen bereits im Herbst 2025 vom Stapel laufen. 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