{"id":9827,"date":"2014-09-08T13:21:00","date_gmt":"2014-09-08T11:21:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/stockage-et-stabilite-des-reseaux-les-cles-dune-transition-energetique-reussie-6122\/"},"modified":"2024-09-17T18:20:14","modified_gmt":"2024-09-17T16:20:14","slug":"speicherung-und-netzstabilitaet-sind-die-schluessel-zu-einer-erfolgreichen-energiewende-6122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/speicherung-und-netzstabilitaet-sind-die-schluessel-zu-einer-erfolgreichen-energiewende-6122\/","title":{"rendered":"Speicherung und Netzstabilit\u00e4t sind die Schl\u00fcssel zu einer erfolgreichen Energiewende"},"content":{"rendered":"<p><strong>Speicherung in allen ihren Formen, von intelligenten Systemen stabilisierte Stromnetze und die Einf\u00fchrung von klaren Rahmenbedingungen sind die wichtigsten Kernpunkte f\u00fcr eine erfolgreiche Energiewende in der Schweiz. Dies ist die zentrale Feststellung, die zum Ende des <a href=\"http:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">4. Nationalen Thementags Smart Energy<\/a> getroffen wurde, welcher am vergangenen 5. September in Sitten stattfand. Eine weitere interessante Schlussfolgerung: Die Schweiz muss L\u00f6sungen zusammen mit den Nachbarl\u00e4ndern finden, um die Herausforderung zu bew\u00e4ltigen.<\/strong><\/p>\n<p>\u201eDer Wandel ist im Gange, und der energiepolitische Zug ist abgefahren. Die Akteure der Branche sind daf\u00fcr verantwortlich, ihn zu begleiten\u201c, stellte Paul Michellod, Generaldirektor von <a href=\"http:\/\/fmv.ch\/page.php?id_page=486&#038;l=de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">FMV<\/a>, in der Einleitung zum Nationalen Thementag Smart Energy fest, zu dem sich rund 160 Fachleute aus dem Energiesektor versammelten. Wir bewegen uns auf einen viel st\u00e4rkeren Verbundbetrieb zu, mit grossen Windkraftkapazit\u00e4ten im Norden und Photovoltaikanlagen im S\u00fcden. Es geht also darum, immer intelligentere Netze zu entwickeln und eine \u00dcberpr\u00fcfung der gesamten Vertriebskonzepte vorzunehmen. \u201eDie Idee besteht darin, den energiepolitischen Zug optimal zu steuern, um die Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten.\u201c<\/p>\n<p><strong>Klare Rahmenbedingungen<\/strong><br \/>\nUm eine sichere Versorgung zu erreichen, sind stabile und klare Rahmenbedingungen erforderlich. Sie werden es auch erm\u00f6glichen, die ben\u00f6tigten Investitionen in die Netze sicherzustellen. In diesem Punkt waren sich alle Redner der auf der Veranstaltung organisierten Diskussionsrunde einig. Die v\u00f6llige Liberalisierung des Strommarktes wird ebenfalls kontrovers diskutiert, ist jedoch f\u00fcr den Endverbraucher kein Patentrezept.<\/p>\n<p>Die erneuerbaren Energien, deren Wachstum derzeit den Prognosen der Energiestrategie 2050 des Bundes entspricht, m\u00fcssen in die Netzstabilit\u00e4t miteinbezogen werden. Die Stabilit\u00e4t wird durch die Energiespeicherung sichergestellt werden. Es m\u00fcssen alle L\u00f6sungen ber\u00fccksichtigt werden, darunter auch die virtuellen Kraftwerke, die schwer umzusetzen und aufgrund der schwankenden Stromerzeugung mit gr\u00f6sseren Risiken behaftet sind. Dies hat der Belgier Brecht Zwaenepoel, Projektingenieur bei <a href=\"http:\/\/www.power-link.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Power-link<\/a>, aufgezeigt.<\/p>\n<p><strong>Die geplante Einf\u00fchrung von \u201ePower-to-Gas\u201c<\/strong><br \/>\nIm Bereich der Speicherung wird man als Erg\u00e4nzung zu den Pumpspeicherwerken langfristig mit den \u201ePower-to-Gas-Anlagen\u201c rechnen m\u00fcssen. Die Vertreter von <a href=\"http:\/\/www.swissgrid.ch\/swissgrid\/de\/home.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Swissgrid <\/a>und des Bundesamts f\u00fcr Energie (<a href=\"http:\/\/www.bfe.admin.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">BFE<\/a>) sind sich in diesem Grundsatz einig. Daniel B\u00fcchel, Vizedirektor des BFE, ist jedoch der Ansicht, dass die Investitionen in diese neuen Kraftwerke nicht dringend sind. Sie werden erst bis zum Jahr 2035 erforderlich sein.<\/p>\n<p>Bis dahin sollten die Schweizer Pumpspeicherkraftwerke ein neues Gesch\u00e4ftsmodell finden, z.\u00a0B. indem sie punktuelle Energieengp\u00e4sse unserer Nachbarl\u00e4nder \u00fcberbr\u00fccken. Die Flexibilit\u00e4t bei Erzeugung und Verbrauch m\u00fcsse ebenfalls st\u00e4rker honoriert werden, wie Marc Vogel von Swissgrid feststellte.<\/p>\n<p>Batterien werden im Bereich der lokalen Speicherung ebenfalls sehr wichtig sein. <a href=\"http:\/\/www.leclanche.eu\/?lang=fr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Leclanch\u00e9<\/a>, ein Schweizer Unternehmen mit Sitz in Yverdon, investiert in diese Technologien und l\u00e4sst trotz der Unsicherheiten nicht locker. Einige Batterien, die z.\u00a0B. zu einer optimalen Regelung der Netzspannung eingesetzt werden, sind bereits rentabel.<\/p>\n<p><strong>Regelenergie und Kommunikationssystem <\/strong><br \/>\nDie Regelenergie wird ebenfalls immer wichtiger. Dies ist einer der Gr\u00fcnde, die <a href=\"http:\/\/www.alpiq.com\/fr\/index.jsp\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Alpiq <\/a>dazu gedr\u00e4ngt haben, das in Grossbritannien t\u00e4tige Unternehmen Flexelectricity zu \u00fcbernehmen. Die von Martin Eschle von Alpiq vorgenommene Beschreibung des britischen Energiemarktes bot unter anderem Gelegenheit zu best\u00e4tigen, dass die Schweiz \u00fcber ein gutes Versorgungssystem verf\u00fcgt.<\/p>\n<p>Die Schweiz kann ebenfalls auf ein hochmodernes Telekommunikationsnetz z\u00e4hlen. Der Energiesektor m\u00fcsse \u00fcbrigens auch von den Erfahrungen der Telekommunikationsbranche lernen, die bereits ihre Revolution hinter sich gebracht hat, stellte Hanspeter Tinner, Vice President von <a href=\"http:\/\/www.cablex.ch\/fr\/home\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Cablex<\/a>, fest. Es m\u00fcssen Synergien entwickelt werden, um die Datenkommunikation sicherzustellen.<\/p>\n<p><strong>Die Daten\u00fcbertragung \u2013 ein weiterer Schl\u00fcssel zum Erfolg<\/strong><br \/>\nDie Daten\u00fcbertragung ist einer der Schl\u00fcsselfaktoren der Smart Grids. Diese funktionieren nur, wenn alle Daten des Niederspannungsnetzes verf\u00fcgbar sind. Hierbei gilt es jedoch die Investitionskosten zu beachten, die sehr hoch sind. Dies hat ein Test unter realen Bedingungen gezeigt, der in Ober\u00f6sterreich durchgef\u00fchrt und von Christoph Panhuber von der <a href=\"http:\/\/www.energieag.at\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Energie AG<\/a> vorgestellt wurde.<\/p>\n<p>Jedenfalls wird es der Schweiz nicht gelingen, ihre Energiewende ganz allein zu bew\u00e4ltigen. Sie muss mit den Nachbarl\u00e4ndern zusammenarbeiten und auf ihre Unterst\u00fctzung z\u00e4hlen k\u00f6nnen!<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die gesamten Pr\u00e4sentationen des Nationalen Thementags Smart Energy finden Sie unter <a href=\"http:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">www.theark.ch\/smartenergy<\/a>. <\/strong><\/p>\n<p><strong>Um die vollst\u00e4ndigen Berichte zu erhalten, k\u00f6nnen Sie unseren <a href=\"http:\/\/theark.ch\/newsletter\/theark\/\">Newsletter \u201eEnergy\u201c<\/a> abonnieren!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Der 5. Nationale Thementag Smart Energy wird am 4. September 2015 in Sitten stattfinden. Merken Sie sich bereits heute diesen Termin vor!<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Speicherung in allen ihren Formen, von intelligenten Systemen stabilisierte Stromnetze und die Einf\u00fchrung von klaren Rahmenbedingungen sind die wichtigsten Kernpunkte f\u00fcr eine erfolgreiche Energiewende in der Schweiz. Dies ist die zentrale Feststellung, die zum Ende des 4. Nationalen Thementags Smart Energy getroffen wurde, welcher am vergangenen 5. September in Sitten stattfand. 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