{"id":9835,"date":"2014-09-08T13:52:00","date_gmt":"2014-09-08T11:52:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/les-centrales-virtuelles-une-bonne-idee-mais-difficile-a-mettre-en-oeuvre-6123\/"},"modified":"2024-09-17T18:21:30","modified_gmt":"2024-09-17T16:21:30","slug":"virtuelle-kraftwerke-eine-gute-idee-aber-schwer-umsetzbar-6123","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/de\/news\/virtuelle-kraftwerke-eine-gute-idee-aber-schwer-umsetzbar-6123\/","title":{"rendered":"Virtuelle Kraftwerke \u2013 eine gute Idee, aber schwer umsetzbar"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ein virtuelles Kraftwerk erm\u00f6glicht es, kleine Energiequellen zusammenzuschalten und sie mit Hilfe eines IT-Systems zu optimieren, bevor der Strom auf den M\u00e4rkten verkauft wird. In der Theorie scheint dies eine hervorragende Idee zu sein, um die schwankenden Produktionen der erneuerbaren Energien besser zu nutzen. In der Praxis ist ihre Umsetzung jedoch schwierig \u2013 und relativ riskant. Dies ist jedenfalls die Erfahrung, die Brecht Zwaenepoel, Projektingenieur bei <a href=\"http:\/\/www.power-link.be\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Power-link<\/a> in Belgien, gemacht hat. <\/strong><\/p>\n<p>\u201eVirtuelle Kraftwerke bieten die M\u00f6glichkeit, auch kleinen Kraftwerken einen Marktzugang zu verschaffen\u201c, betont Brecht Zwaenepoel anl\u00e4sslich des <a href=\"http:\/\/www.booking-corner.com\/portalCimArk\/cmsscripts\/default.aspx?lang=en&#038;num=2227\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">4. Nationalen Thementags Smart Energy<\/a> in Sitten. Sie tragen auch dazu bei, die Stromnetze zu stabilisieren und zuverl\u00e4ssiger zu machen.\u00a0<\/p>\n<p>Belgien besitzt keine Grosskraftwerke. Das Land sieht sich ausserdem mit Problemen aufgrund fehlender Verbundnetze und Speicherkapazit\u00e4ten konfrontiert. Daraus entstand die Idee, die Zahl der Kleinkraftwerke in Belgien zu erh\u00f6hen. \u201eDies k\u00f6nnen sogar Elektroautos sein\u201c, bemerkt Brecht Zwaenepoel. Ziel ist es, Kooperationen zu f\u00f6rdern und die Risiken auf die Teilnehmer des Systems zu verteilen.<\/p>\n<p><strong>Finanziell eine interessante Sache<\/strong><br \/>\nDie Netzstabilit\u00e4t muss in Intervallen von drei Sekunden aufrechterhalten werden. Auf Markt- und Handelsebene werden die Kapazit\u00e4ten pro Viertelstunde verkauft. In Belgien schwanken die Preise stark, von 0 bis 180 Euro pro MWh. \u201eWenn man die grossen Preisunterschiede nutzt, kann man damit viel Geld verdienen.\u201c<\/p>\n<p>Die Kapazit\u00e4ten der virtuellen Kraftwerke k\u00f6nnen also auf den Markt gebracht werden. Am schwierigsten ist es, die lokale Stromerzeugung vorherzusehen. \u201eDie Risiken sind daher sehr hoch, zumal Geldstrafen verh\u00e4ngt werden, wenn ein Kraftwerk nicht die zugesagten Mengen liefern kann.\u201c<\/p>\n<p>Die Idee besteht darin, das richtige Gleichgewicht zwischen der Erzeugung herk\u00f6mmlicher Energien und erneuerbarer Energien zu finden, um die Risiken zu begrenzen. Dabei m\u00fcssen viele Akteure zusammengebracht werden, was die Umsetzung dieser Kraftwerke komplizierter macht. Nicht zuletzt m\u00fcssen auch die rechtlichen Aspekte ber\u00fccksichtigt werden.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein virtuelles Kraftwerk erm\u00f6glicht es, kleine Energiequellen zusammenzuschalten und sie mit Hilfe eines IT-Systems zu optimieren, bevor der Strom auf den M\u00e4rkten verkauft wird. In der Theorie scheint dies eine hervorragende Idee zu sein, um die schwankenden Produktionen der erneuerbaren Energien besser zu nutzen. 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