{"id":6213,"date":"2020-03-04T17:41:00","date_gmt":"2020-03-04T16:41:00","guid":{"rendered":"http:\/\/theark.ch\/en-tant-quentrepreneure-japprecie-les-defis-10122\/"},"modified":"2024-09-17T18:14:53","modified_gmt":"2024-09-17T16:14:53","slug":"as-an-entrepreneur-i-enjoy-the-challenges-10122","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/theark.ch\/en\/news\/as-an-entrepreneur-i-enjoy-the-challenges-10122\/","title":{"rendered":"\u201cAs an entrepreneur, I enjoy the challenges\u201d"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Das auf dem Campus Energypolis in Sitten angesiedelte und von der Stiftung The Ark unterst\u00fctzte Jungunternehmen DePoly ist eines der vielversprechendsten Start-ups der Schweiz. Seine chemische Recyclingtechnologie revolutioniert das PET-Recycling und f\u00f6rdert eine Kreislaufwirtschaft. Anl\u00e4sslich des Internationalen Frauentag vom 8. M\u00e4rz haben wir uns mit der Mitbegr\u00fcnderin Samantha Anderson \u00fcber ihr Unternehmen und das Unternehmertum im Allgemeinen unterhalten.<\/strong><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><strong>Samantha Anderson, welchen beruflichen Hintergrund bringen Sie mit sich?<\/strong><br \/>\nIch habe an der EPFL promoviert. F\u00fcr meine Doktorarbeit arbeitete ich an Materialien des Typs MOF. Ich schloss auch einen Master an der Kingston University (Ontario, Kanada) mit Schwerpunkt organische Chemie ab. W\u00e4hrend meines Universit\u00e4tsstudiums besuchte ich einige Kurse \u00fcber Patente und die Frage, wie man Technologien aus dem Labor in die Industrie bringt. Ausserdem habe ich mich im Bereich Unternehmertum weitergebildet und an Wettbewerben im Rahmen von VentureLab teilgenommen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Wie sind Sie auf die Idee gekommen, ein eigenes Unternehmen zu gr\u00fcnden?<\/strong><br \/>\nNach meinem Masterabschluss erreichte ich einen Punkt, an dem ich ausserhalb der Universit\u00e4t arbeitenwollte. Mir hat die Idee gefallen, etwas vom Labor in die Industrie zu bringen. Ich wollte auch immer eine T\u00e4tigkeit in Zusammenhang mit Chemie aus\u00fcben, die sich auf die Welt auswirken oder zur L\u00f6sung eines globalen Problems beitragen kann.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Was gef\u00e4llt Ihnen am Unternehmertum?\u00a0<\/strong><br \/>\nVor allem gef\u00e4llt es mir, zur L\u00f6sung konkreter Probleme beitragen zu k\u00f6nnen. Ich geniesse auch die Herausforderungen und die endlosen Lernprozesse, die mit dem Unternehmerdasein verbunden sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Wie lauten die Vorteile und die Schwierigkeiten, mit denen Sie als Frau seit Beginn des DePoly-Abenteuers konfrontiert wurden?<\/strong><br \/>\nIch glaube nicht, dass ich mich insgesamt mit vielen Schwierigkeiten herumschlagen musste. Von meinem pers\u00f6nlichen Gef\u00fchl her w\u00fcrde ich sagen, dass ich wie alle anderen behandelt wurde. Am Ende schauen die Leute sich das Unternehmen an und sehen, ob es lebensf\u00e4hig ist und nicht ob es von Frauen gegr\u00fcndet wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Wie hat das Umfeld zu Beginn Ihres unternehmerischen Abenteuers reagiert?<\/strong><br \/>\nMeine Mitbegr\u00fcnder und mein Professor an der EPFL (Molecular Simulation Laboratory) waren alle sehr unterst\u00fctzend und ermutigend. Dasselbe gilt auch f\u00fcr meine Familie und Freunde.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>W\u00fcrden Sie heute in Ihrer Laufbahn etwas anders machen?<\/strong><br \/>\nH\u00e4tte ich gewusst, wo ich heute bin, dann h\u00e4tte ich vielleicht versucht, w\u00e4hrend meiner akademischen Laufbahn mehr Kurse zu besuchen, die mir jetzt weiterhelfen k\u00f6nnten.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Was ist Ihre Botschaft f\u00fcr die neue Generation von Unternehmerinnen?<\/strong><br \/>\nNehmen Sie die guten und die schlechten Tage, wie sie kommen. Aber wenn Sie schlechte Tage haben, versuchen Sie immer, etwas Positives f\u00fcr sich zu bewahren. Und wenn Sie glauben, dass Ihre Idee Erfolg haben kann, dann ziehen Sie sie durch. Es gibt eine grosse Gemeinschaft da draussen, die bereit ist, Sie auf ihrer Reise zu unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\n<strong>Welche Eindr\u00fccke nehmen Sie von der Stiftung The Ark mit sich?\u00a0<\/strong><br \/>\nWir haben von Beginn an viel Unterst\u00fctzung von The Ark erhalten, angefangen bei den ersten Schritten aus dem Labor bis hin zu intensiven Diskussionen \u00fcber die Finanzierung unseres Start-ups. All das war wertvoll und sehr hilfreich, um sich ein vollst\u00e4ndiges Bild von unserem Unternehmen zu machen und unsere Schw\u00e4chen zu kennen. Dadurch k\u00f6nnen wir uns heute schneller anpassen und Probleme rascher l\u00f6sen.\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\nIm Video beschreibt Samantha Anderson die Arbeit von DePoly.\u00a0<br \/>\n\u00a0<\/p>\n<p style=\"text-align: center;\"><iframe loading=\"lazy\" allow=\"autoplay; encrypted-media\" allowfullscreen=\"\" frameborder=\"0\" height=\"315\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/cFia-DkAvj4\" width=\"560\"><\/iframe><\/p>\n<p style=\"text-align: center;\">\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das auf dem Campus Energypolis in Sitten angesiedelte und von der Stiftung The Ark unterst\u00fctzte Jungunternehmen DePoly ist eines der vielversprechendsten Start-ups der Schweiz. Seine chemische Recyclingtechnologie revolutioniert das PET-Recycling und f\u00f6rdert eine Kreislaufwirtschaft. Anl\u00e4sslich des Internationalen Frauentag vom 8. 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